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Kurt Vile – Bottle It In

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Kurt Vile ist und bleibt die tiefenentspannteste Sechssaiterseele im psychedelisch wabernden Slacker-Universum. Im berauschenden Folk-Rock-Territorium des zotteligen, ehemaligen The War On Drugs-Mitglieds gehen – oberflächlich betrachtet – auch im Herbst 2018 keine allzu großen Experimente auf Reisen.

Das stört den Fan des Protagonisten aber keineswegs, schließlich wissen Kenner: Je tiefer man gräbt, desto spannender wird’s. Auch „Bottle It In“ verfügt abseits des gängigen Radars über eine beeindruckend hohe Qualitätsdichte.

Egal, ob angefeuert von quirligen E-Gitarren oder fiependen Orgelklängen: Die 12 Tracks haben durchgehend Charme. Es gibt aber auch besondere Highlights zu hören.

Liebreizend schlürfende Genre-Perlen wie das smart groovende „Mutinies“, der zwischen Tom Petty und Beck pendelnde Opener „Loading Zone“, die fast zehnminütige Jam-Odyssee „Bassackwards“ und die zart galoppierende Cowboy-Chords-Hommage „One Trick Ponies“ positionieren sich als Speerspitzen eines Albums, das Freunden des gepflegten Folk-Rock-Chillens ein breites Lächeln ins Gesicht zaubert.

Gemeinsam mit seiner Backingband The Violators zieht Kurt Vile locker gewordene Schrauben fest und erweitert sein unverrückbares Sound-Fundament zeitgleich um eine weitere Schicht.

Auf diesem tanzen und chillen nicht nur eingefleischte Anhänger der ersten Stunde, sondern auch Quer- und Neueinsteiger, denen es in der momentan etwas aufmüpfigen Szene etwas an Struktur und Gemütlichkeit fehlt.

Kurt Vile breitet für alle seine Arme aus. Jeder, der im Ruhig-Blut-Modus durch den Alltag spaziert, ist willkommen. Let’s roll with the Flow…

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