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Laura Gibson – Goners

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Ganz zaghaft, mit einem Glockenspiel, werden wir bei dem Opener „I Carry Water“ in das neue Album von Laura Gibson hineingezogen. Auf „Goners“ versammelt die Musikerin zehn neue Songs. Es ist der fünfte Longplayer der U.S.-Amerikanerin.

Die Lieder drehen sich alle um Trauer und Leid, wie Laura Gibson selbst sagt: “I’d known for a long time that I wanted to make a record about grief. In some ways, every song I’ve ever written has something to do with grief.“

Der Grundtenor des Albums ist damit klar: Melancholisch und eher getragen. Den Gefühlen den Raum geben, den sie brauchen – ebenso den einzelnen Instrumenten wie Streichern, Bläsern oder der Gitarre.

Unterstützung bekam Laura Gibson u.a. von Dave Depper von Death Cab for Cutie an der Gitarre und Synthesizern, dem The Decemberists-Bassisten Nate Query oder der Horn- und Holzbläserexpertin Kelly Pratt, die bereits mit St. Vincent und Father John Misty zusammenarbeitete.

Mit Streichern und etwas mehr Beats nimmt „Domestication“ an Fahrt auf. In dem Song, der zu den tanzbareren auf „Goners“ gehört, geht es um den Wunsch, in die Gesellschaft zu passen: „Oh, I only wanted to be easy.“

Eine klassische Singer-Songwriter-Nummer ist „Slow Joke Grin“, bei der man live bestimmt eine Stecknadel fallen hören kann.

„Tenderness“ beginnt mit einem warmen Basslauf. Es ist ein Song über die Annahme des eigenen Körpers und über die Verletzlichkeit des Gegenübers – plus der daraus resultierenden Anziehungskraft. Begleitet wird das Lied von Streichern. Es endet, wie sollte es bei dieser Platte anders sein, damit, das Laura die Stadt verlässt. Passend dazu verstummen die letzten Streicher.

Gefragt nach ihrem neuesten Werk, sagt Laura Gibson, dass das Lied „Goners“ die Zeile enthält, um die sich alle Songs drehen: „If we’re already goners, why wait any longer, for something to crack open“.

Zum Hintergrund: Gibson verlor ihren Vater als Teenager und setzt sich nun, nach dieser äußerst schmerzhaften Erfahrung, mit der Frage der auseinander, ob sie selbst Kinder haben möchte.

„Goners“ ist eine Platte für die ruhigeren und nachdenklicheren Stunden. Die Streicher und Bläser schmeicheln dem Ohr, die Melancholie geht ans Herz und kann bei der Selbstreflexion helfen. Und: Am Ende des Tunnels ist Licht, Laura Gibson ist ein hoffnungsvoller Mensch.

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