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The Prodigy – No Tourists

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The Prodigy gehen demnächst auf große Tour. Es gilt das neue, mittlerweile siebte, Album zu promoten. „No Tourist“ folgt „The Day Is My Enemy“ und wird mit jener Vollaustattung ausgeliefert, mit dem die Bigbeat-Pioniere zu Ikonen wurden.

Punk, Techno und Rock fusionieren erneut zu jenem explosiven Gemisch, mit dem Liam Howlett, Keith Flint und Maxim Reality von Saal bis Stadion alles zerlegen, was nicht niet- und nagelfest ist.

Der Titel „No Tourists“ soll Sinnbild zur Band-Leitlinie sein: Ausbrechen, abseits ausgewiesener Pfade, die der konventionell Urlaubende konsequent meidet, Gefahren begegnen, deren Kick in eigene, alternative Wege führt.

Den Reiseführer „Musikbusiness“ haben The Prodigy früh aus der Hand gelegt, waren spätestens seit „Music For The Jilted Generation“ extrem erfolgreich neben der Spur unterwegs. MTV Awards, Brit-Awards, Grammy-Nominierungen – unnötig, sich einem Resozialisierungsprogramm auszusetzen.

Nachdem mit dem Gold und Platin ausgezeichneten „The Fat Of The Land“ der künstlerische und kommerzielle Zenit erreicht war, ging es – verständlich – auch um Verwaltung der eigenen Asservaten.

Folglich klang „Need Some 1“, die erste Single der neuen Platte, als hätte man eine alte Bekannte aufgelegt. Vorbote #2, „Light Up The Sky“, war ebenfalls ein Song, der im Prinzip von ziemlich jedem Prodigy-Album hätte stammen können.

Hart, direkt sowie aggressiv jenes, was Sound-Ingenieur Howlett wieder aus Downtempo-Swag und Breakbeats ausgeheckt hat und damit die Projektionsfläche liefert, auf der die beiden Mikro-Männer weiter am gepflegten Psychopathen-Image feilen können.

Selbst, wenn auf dem Rest der Platte der Überraschungseffekt nicht mehr mit ihnen ist: „Fight Fire With Fire“ lautet die Parole und entsprechend wummert’s aus den Boxen. Ein neues „Smack My Bitch Up“ gibt es zwar nicht, mit „Resonate“ und „Give Me A Signal“ dennoch zwei echte Bretter.

Neben gängigen Formaten wird „No Tourist“ auch auf Audio-Kassette erscheinen. Diese Form des Tonträgers hat seine Bedeutung verloren, der darauf befindliche Sound noch nicht. The Prodigy bleiben fordernd, energisch, zeitlos!

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