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ClickClickDecker – Am Arsch der kleinen Aufmerksamkeiten

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Ein Album mit dem Titel „Am Arsch der kleinen Aufmerksamkeiten“ sorgt natürlich für Aufsehen, ehe man überhaupt weiß, in welche musikalische Richtung es geht. Das mittlerweile sechste ClickClickDecker-Studiowerk hat einen oberflächlichen Aufreger aber gar nicht nötig.

Das wahlweise mit noisigen Gitarren oder tiefenentspanntem Gezupfe gespickte Soundspektrum des Albums zieht den Hörer bereits nach dem ersten Durchlauf in seinen Bann. Spätestens dann ist der plakative Albumtitel nur noch eine Randnotiz.

Natürlich keine gänzlich unwichtige, denn inhaltlich geht es fast ausnahmslos um eben jene kleinen Alltagsaufreger, die in Zeiten, in der alle immer lauter schreien, leider viel zu oft in den Hintergrund gedrängt werden.

ClickClickDecker-Kopf Kevin Hamann und seine beiden Kollegen Oliver Stangl und Sebastian Cleemann brechen eine Lanze für die emotionale Schattenwelt und befeuern das große Ganze mit einer abenteuerlustigen Mixtur aus den Bereichen Indie-Folk-Rock und Kammerspiel-Pop.

Wenn sich der während des Produktionsprozesses unter Depressionen leidende Frontmann als „schrecklichsten Menschen der Welt“ bezeichnet („Schreckmensch“) und dazu im Background liebliche Harmonien aus dem Indie-Pop-Olymp ihre Runden ziehen, werden die Lauscher des Hörers immer größer.

Schlussendlich sind sie groß genug, um die finale Gitarrenexplosion („Fast nie eigentlich immer“) mal eben so im Vorbeigehen zu „vernaschen“. Zeitgleich wandert der Zeigefinger in Richtung Repeat-Taste. Und zwar ohne Umwege. Wer will nochmal, wer hat noch nicht? Na, dann alles nochmal auf Anfang.

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