Für diese Website registrieren

zwei × 1 =

Mit der Registrierung stimmst du den MusikBlog Nutzungsbedingungen zu.

Bitte gib deine E-Mail-Adresse hier ein. Du bekommst eine E-Mail zugesandt, mit deren Hilfe du ein neues Passwort erstellen kannst.

Entdecke neue Musik

Empfiehl deinen Freunden neue Alben oder Konzerte deiner Lieblingskünstler, erstelle deine persönlichen Album-Charts oder gewinne Konzertkarten und mehr bei unseren Gewinnspielen.

My Brightest Diamond – A Million And One

Registriere dich, um es deinen Charts hinzuzufügen oder deinen Freunden zu empfehlen.

Lange hat sich Shara Nova (ehemals Worden) mit ihrem Projekt My Brightest Diamond Zeit gelassen. Nach vier Jahren Abstand bringt sie mit „A Million And One“ ihr fünftes volles Album an den Start. Mental macht Shara einen Ausflug zurück in ihre Zeit in Detroit.

Trotz musikalischer Weiterentwicklung, wenn nicht sogar Wandel, bleibt sie ihren Grundlagen treu. Sperrig und eingängig zugleich mischt sie Elektronik mit analogen Instrumenten. Tanzbarer Pop trifft auf Avantgarde. Folk trifft auf Alternative. Immer dominierend die immense Bandbreite der Stimme.

„It’s Me On The Dance Floor“. Zum Auftakt verarbeitet sie ihre grundsätzliche Weigerung zu tanzen in einem Elektrohit mit Dance-Floor-Qualitäten. Gitarren und gedämpfte Stimme wandeln den vermeintlichen Hit trotz konstantem Beat in etwas Tiefgründigeres.

„Rising Star“ startet dumpf mit kaum verstecktem Bombast, rhythmisch komplexe Percussion und Hintergrundchor tragen die Stimme. Abwechselnd rau und subtil eindringlich, dann hoch und dominant. Dahinter knarzt der Synthie-Bass als Rückgrat.

„Champagne“ lockt fast eine Minute mit gespanntem Techno-Background, bis der erste Beat einsetzt. Sparsam verhalten, bis es nach noch einer halben Minute doch technoid losgeht.

Im atemlosen „You Wanna See My Teeth“ zeigt My Brightest Diamond nicht nur ihre Zähne. Sie spielt mit rockigen, isolierten Gitarrenriffs, während es dahinter elektronisch wummert und piepst. Bist das Schlagzeug fulminant übernimmt.

„Mother“ kommt dunkel und düster daher. Der Refrain wird zum unterschwelligen Ohrwurm. In „White Noise“ zum Abschluss unterhalten sich Synthie-Bass und E-Bass mit latenten Noise Spuren.

Abwechslung ist bei My Brightest Diamond Designprinzip. Das Limit wird noch ausgelotet. Stimmungswechsel innerhalb von Sekunden. Lieblich harmonisch, tanzbar motivierend, dramatisch getragen, düster drohend. Ein schönes Wechselbad, die gute Laune überwiegt.

Registriere dich, um es deinen Charts hinzuzufügen oder deinen Freunden zu empfehlen.