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Maggie Rogers – Heard It In A Past Life

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Im kaum noch überschaubarem Songwriter-Potpourri gibt es viele starke Stimmen, manch eine sogar einzigartig. Ebenso darunter sind einige, talentierte Texter oder Virtuosen. Und bei noch weniger harmoniert einfach ein Gesamtpaket.

Maggie Rogers aus Easton, Maryland kann sich zu letzteren zählen, zu ihren Fans gehört bekanntlich auch Pharrell Williams die Songwriterin auf dem Schirm. Mit „Heard It In A Past Life“ präsentiert sie nun ihr offizielles Debütalbum, eigentlich ist es aber bereits ihr drittes.

Darauf beweist Rogers unter anderem, wie gut sie ihre klare Stimme kontrollieren kann und sich ebenso zu Emotionen hinreißen lassen kann, aber auch, dass sie zarte Pop-Vibes genauso beherrscht, wie minimalistische Folk-Sounds.

Denn die Entwicklung, die die Sängerin im Vergleich zu ihren bisherigen Alben durchgemacht hat, ist eine enorme. Wo „Blood Ballet“ und „The Echo“ noch deutlich im Folk verlagert waren, klingt Rogers nun zunehmend poppig.

Schon die Vorabsingle „Lights On“ lieferte mit seiner packenden Melodie soundtrackartige Spannungsmomente und einen prägnanten Radiosong-Charakter.

Der Opener „Give A Little“ erinnert nicht nur des Titels wegen an den hektischen und doch clever arrangierten Ohrwurm „Little Of Your Love“ der Haim-Schwestern.

„Fallingwater“ spielt mit elektronischen Bässen, Synthesizern im Hintergrund, Klaviertönen und einem eher sanft angesiedeltem Gesang. Auch „The Knife“ strebt trotz Rhythmusbrüchen einen mehrschichtigen Tanzflächen-Sound an.

Wo Rogers früher eher zu den kernigen Tönen eines Banjos zurück griff, stehen nun Synthie-Sounds im Vordergrund, akustische Intimität gibt es auf „Heard It In A Past Life“ nur selten zu hören.

Damit landet das Album zwar irgendwo zwischen „1989“ von Taylor Swift und der charmanten Lucy Rose, lässt die Folk-Wurzeln ihrer musikalischen Anfänge aber dennoch deutlich hinter sich.

Die harte Nuss: so handwerklich tadellos die Songs auch produziert sind, Rogers scheint sich stellenweise selbst zu verlieren. „Say It“ oder das klavierbetonte „Past Life“ fügen sich nur mit einem Stolpern in den restlichen Sound ein. Aber wer braucht schon das nächste, aalglatte Popalbum?

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