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Steve Gunn – The Unseen In Between

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Steve Gunn aus Brooklyn, New York: Woher man den Typen kennt? Vielleicht aus letzterem Teil von Kurt Vile And The Violators, vielleicht auch schon länger für das, was er auf seiner vierten Platte namens „The Unseen In Between“ nicht zum ersten Mal macht.

Musik nämlich, die das Singer/Songwriter-Genre freier interpretiert als viele andere, und die immerzu tief in der Lebensrealität ihres Schöpfers verankert war.

So ist „The Unseen In Between“ jedenfalls zu Teilen Produkt eines Schicksalsschlags, den Gunn nach Veröffentlichung seines letzten Albums „Eyes On The Lines“ verkraften musste.

Der Tod seines Vaters hinterlässt eine Spur auf „The Unseen In Between“, die in zwei Richtungen verläuft. Da wäre die persönliche, verhandelnde, manchmal tragische Seite einiger Tracks, wie zum Beispiel „Stonehurst Cowboy“ und „Morning Is Mended“, die – trotz unterschiedlicher, fast gegensätzlicher Erscheinung – wie zwei Ebenen einer Erinnerung wirken.

Und die andere Richtung? Führt ins Ungewisse und weiß sich durch Lieder wie „Vagabond“ vertreten, das einen von Kontemplation getriebenen Nomaden zeichnet. Backing-Vocals und der Gitarrenkoffer des Albumcovers begleiten Gunn dann, um sicherzustellen, dass die Romantik nicht zur Einsamkeit mutiert.

Überhaupt können Cover und Titel des Albums des US-Amerikaners kaum besser zu dem passen, was in der Musik passiert. „The Unseen In Between“ beschreibt genau das, was ungesehen vorgeht, wenn Menschen auf dem Weg sind, nicht an Start oder Ziel, sondern unterwegs. Der Übergang als sensationsarmer Zeitraum für Gedanken, die den leeren Raum füllen müssen.

„The Unseen In Between“ ist nicht das aufregendste, was Steve Gunn bis jetzt veröffentlicht hat. Wäre es das, hätte es aber auch einiges falsch gemacht. Es lebt von den dezenten Schattierungen, die zwischen schwarz und weiß den Raum ausmachen, der keine Farbe zulässt.

Steve Gunn erzählt Geschichten, ohne Druck und mit der Stimme eines Erzählers, der das alles nicht wegen der möglichen Zuhörer macht – sondern aus Überzeugung.

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