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Die Heiterkeit – Was Passiert Ist

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Ein Blick zurück in das Jahr 2012. Die Heiterkeit, ein Trio um Frontfrau Stella Sommer, bringt via Staatsakt ihr erstes Album „Herz Aus Gold“ in Stellung.

Dessen musikalische Wertigkeit polarisiert, für die einen bedeutete diese Platte Mädchen-Pop der unbedeutenden Art, für andere war sie der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Eine, die – wie Die Heiterkeit in Wort und Ton – über Jahre wächst und an Schönheit und Größe gewinnt.

Denn sieben Jahre, zwei Alben mit wechselnder Besetzung und eine Solo-Platte später klopft das Band-Projekt der Chanteuse Sommer, die auch ein Mausi ist, mit der prägenden Stimme aus Kühle und Distanz an die Tür zum Musik-Olymp.

Öffnete sich „Monterey“ nach dem spröden Charme des Debüts dem Melodischen, regierte auf „Pop & Tod I + II“ der pathetisch-große Moment, greift in den neuen 11 Kapiteln gedimmte Opulenz, arrangiert mit der Strahlkraft gleißenden Pop-Lichts, nach dem Zepter.

Den Hörer erwartet großes Kino zwischen Hymnen, Georgette Dee und klingenden Grüßen, die für Momente in einer Zeit verwurzelt scheinen, in der Udo Jürgens „Gabi Wartet Im Park“ sang und eine Frau Sommer mit Jacobs-Kaffee das Leben zu verschönern wußte.

Die Frau Sommer des Jahres 2019 kann sich vollends auf die Kraft ihrer Kompositionen, die sie größtenteils selbst eingespielt hat und diesmal wieder ausschließlich in deutscher Sprache vorträgt, verlassen.

„Zeit ist nur ein Gummiband, das man zwischen Menschen spannt“ spricht „Jeder Tag Ist Ein Kleines Jahrhundert“ und wenn „Das Wort“ Einsamkeit in klingenden Frühlingsfarben kaschiert, Bläser schmettern wie Fanfaren, Keyboards in zartesten Tönen schwelgen und himmlische Chöre im Background jubilieren, bleibt eine dreiviertel Stunde lang die Welt außen vor und das Sein fokussiert sich auf die bittersüßen Momente der Zwischenmenschlichkeit.

Selbst wenn „Ein Sehr Alter Traum“ zwischen dem Refrain aus der Taktgebung ausbricht, bleibt bei Stella Sommer alles „Im Fluss“ und deshalb kann „Was Passiert Ist“ als Meilenstein auf dem Weg von Die Heiterkeit zu einem der relevantesten, einheimischen Acts überhaupt gewertet werden.

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