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Jessica Pratt – Quiet Signs

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Nach zwei Alben, die weitestgehend im heimischen Schlafzimmer entstanden, präsentiert sich Jessica Pratt mit ihrem neuen Werk „Quiet Signs“ erstmals im Studio-Modus.

Gemeinsam mit den beiden Produzenten und Aushilfsmusikanten Al Carlson und Matt McDermott wagt die introvertierte Kalifornierin mit dem Elfenorgan den Sprung vom Home-alone-Stillleben ins wuselige Regler- und Kabel-Universum.

Von einem Feuerwerk in puncto Sound-Formen- und Farben ist „Quiet Signs“ aber immer noch weit entfernt. Trotz vielfältiger Angebote verlässt sich Jessica Pratt auf die wesentlichen Zutaten ihrer Musik.

Soll heißen: Neben der akustischen Gitarre, der Flöte, der Orgel und dem Piano, ist es vor allem ihre markante Stimme, die – eingebettet in viel Hall – die musikalische Richtung vorgibt.

Ganz selten nur nimmt der Prattsche Tross ein bisschen Fahrt auf, beispielsweise, wenn die Gitarrenanschläge im lieblichen „Fare Thee Well“ etwas rhythmischer daherkommen, oder sich die über das komplette Werk ziehende Melancholie kurzzeitig von zarten Sonnenstrahlen küssen lässt („Here My Love“).

Umgarnt von ihrer glasklaren Stimme, ziehen sich die Songs in die kleinsten Ecken des Folk-Olymps zurück. Und hinterlassen dennoch große Spuren.

Und zwar in erster Linie überall dort, wo man sich an Zeiten erinnert, in denen das Musizieren am Lagerfeuer noch die Quelle des musikalischen Miteinanders markierte. Damals in den Sechzigern und Siebzigern züngelten die klassischen Singer/Songwriter-Flammen noch überall in den Wäldern dieser Welt.

Heute gibt es nur noch wenige Künstler, die den wohligen und warmen Flair dieser Tage leben und lieben. Jessica Pratt gehört dazu. Und zwar mit Leib und Seele.

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