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Mini Mansions – Guy Walks Into A Bar

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Wie viele schlechte Witze beginnen mit „Kommt ein Typ in eine Bar…“? Mini Mansions drittes Album ist kein schlechter Scherz. Aber einer, an den man sich nicht so recht erinnern wird, wenn man ihn erzählen wollte.

Das liegt daran, dass sich „A Guy Walks Into A Bar“ mit zu viel Wohlbekanntem gleicht. Gitarrist Michael Shuman, seines Zeichens Bassist von Queens Of The Stone Age tut einiges, um musikalisch auf keinen Fall mit seiner Hauptband in Verbindung gebracht zu werden.

Dafür schlagen andere, zum Teil naheliegende, zum Teil sehr unwahrscheinliche Verweise erst auf der verrauchten Kneipen-Theke und dann im Sound der Band auf.

Der Mid-Tempo-Rocker „Tears In Her Eyes“ könnte nicht nur mit den Strophen einen der neueren Artcic Monkeys-Song abwerfen. Bassist Zach Dawes von The Last Shadow Puppets und Zweitsänger Tyler Parkford, auch bekannt als Keyboarder der Arctic Monkeys, stehen der Band und gerade deren Frontamnn Alex Turner schließlich auch recht nahe. Nicht ganz so abwegig also.

Deutlich überraschender: Beim Synthesizer-Sound und – Rhythmus zu „Bad Things (That Make You Feel Good)“ fehlt so gut wie nichts, und Judith Holofernes erhebt direkt ihre „Stimme gegen dein Mobiltelefon“. Es ist ein zackiges Indie-Stück, bei dem Wir Sind Helden gute Chancen hätten, Diebstahl geistigen Eigentums geltend zu machen.

Einer der markantesten Songs ist mit „Works Every Time“ aber ausgerechnet jener, der vergangenes Jahr bereits mit der gleichnamigen EP erschienen war. „Works Every Time“ hat damals wie jetzt den besten Stand in einem insgesamt zu gefälligen Album, das schlicht mit Synth-Pop zu umschreiben, falsche Vorstellungen erzeugen könnte.

Deshalb schnell zum Gastauftritt von Allison Mosshart. In „Hey Lover“, darf sie latent anrüchig nur wenig von der Rockröhre bei bei The Kills preisgeben, dafür lehnt sich Schumann in seinen Gesangsparts nah an die ironische Pop-Seite eines Frank Zappas an. Ohne Mosshart könnte Shuman hier fast ein zweiter „Bobby Brown“ unterstellt werden.

Der Witz mit ausbaufähiger Pointe geht folglich so: „A Guy Walks Into A Bar…“, in der schon eine Menge Musiker Platz genommen haben, die an ihre ganz großen Tage nicht mehr ganz ran reichen.

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