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The Flaming Lips – King’s Mouth

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4.000 goldene (!) Vinyls für den diesjährigen Record Store Day: Das haben sich The Flaming Lips für ihr neues Album „King’s Mouth“ einfallen lassen.

Jetzt ist das Konzeptalbum auch für alle erhältlich, die keins der limitierten Stücke ergattern konnten. Mit dem ehemaligen The Clash-Sänger Mick Jones holte sich die Band aus Oklahoma außerdem noch eine charakterstarke Stimme mit ins Boot.

Mit einer Mischung aus Sprechgesang, atmosphärischen Soundwelten und dem nicht selten sanft ausufernden Singen von Frontmann Wayne Coyne erzählen The Flaming Lips die Geschichte eines Königs, der sein Reich vor einer Lawine beschützen will.

Jones nimmt in den meisten der insgesamt 12 Songs die Rolle des Erzählers ein und beginnt damit bereits im einminütigen Opener „We Don’t Know Why And We Don’t Know How“.

Mit nur wenigen Soundeffekten, dem emotionalen Weinen einer Frau und Jones markanter Stimme, die Assoziationen an einen vorlesenden Großvater weckt, erinnert „King’s Mouth“ hier eher an ein Hörspiel.

Gerade ab der zweiten Hälfte des Albums verdichtet sich diese Stimmung, Jones‘ Präsenz wird zunehmend stärker und die Musik untermalender.

Generell ist „King’s Mouth“ musikalisch weniger rockig und hält sich auch mit psychedelischen Elementen bedeckter, als noch der direkte Vorgänger „Oczy Mlody“.

Stattdessen ist das Album verträumter, sanfter und erinnert zunehmend an Space-Pop., Fans der Band werden aber sicher auf ihre Kosten kommen.

Auch in der Vorabsingle „All For The Life Of The City“ erschafft der Sound eher eine erzählerische Welt anstelle einer zugänglichen Melodie und lädt zum Sich-Verlieren ein. Hier opfert der König schließlich sein Leben, um seine Bevölkerung vor der nahenden Schneelawine zu retten.

„And The King Saves The Day / But The King Dies Today“, singen Coyne und Jones im Duett und halten die Waage zwischen tragisch und schön. Und wie The Whos „Tommy“ hätte „King’s Mouth“ vielleicht sogar das Potential zu Verfilmungen und weiteren Interpretationen.

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