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Russian Circles – Blood Year

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Wie lassen sich ganze Gefühlswelten, zwischen Wonne und Wahn, vertonen? Auf „Blood Year“, dem neuen Album von Russian Circles, nimmt uns das Trio mit auf eine emotionale Reise. Insgesamt finden sich sieben Songs auf dem siebten Longplayer der Band aus Chicago.

Die Instrumentalplatte beginnt entspannt mit „Hunter Moon“. Der Song klingt eher nach Sonnenaufgang als nach Jagd bei Nacht. Der Opener hätte auch von The XX aufgenommen werden können.

Treibende Drums. Dann ein ergänzender Basslauf, der zusätzlich Spannung aufbaut. Zum Schluss kommt noch eine E-Gitarre mit flankierenden Metal-Riffs dazu. Fertig ist „Arluck“.

Das Besondere an dem jüngsten Werk von Russian Circles: Bassist Brian Cook, Drummer Dave Turncrantz und Gitarrist Mike Sullivan haben die Platte „quasi live“ aufgenommen. Bei den letzten Platten hatten die drei Musiker ihre Parts getrennt voneinander aufgenommen und die Sounds dann im Studio zusammengefügt.

Die Energie des Live Recordings hört man besonders bei „Milano“ oder „Sinaia“.

„Milano“ klingt wie ein Lauf durch einen dunklen Wald bei Regen. Sehr unkomfortabel, da der Regen immer stärker zu werden scheint. Und nein, Regenschirme oder Unterstände gibt es in dem Sounduniversum von Russian Circles nicht.

„Kohonika“ hingegen ist nicht so getrieben, Bass und Gitarre harmonieren hier und kämpfen nicht miteinander.

Auf „Blood Year“ kann man nachhören, wie es sich anfühlt, wenn man als Indie-Musiker prekär lebt und scheinbar unendlich lange tourt. Nicht enden wollende, monotone Busfahrten und frenetischer Jubel sind die zwei Seiten einer Medaille.

Das dunkle Albumcover, auf dem drei stilisierte Dreiecke und ein Kreis zu sehen sind, erinnert entfernt an das legendäre „Unknown Pleasure“-Artwork von Joy Division. Seismographen der großen Gefühlswelten.

„Blood Year“ ist eine wunderbare Platte, um sich in den eigenen Innenwelten zu verlieren und sie in der Außenwelt live und laut zu hören.

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