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Gruff Rhys – Pang!

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Was für eine angenehme Überraschung: das neue Soloalbum von Super Furry Animals Frontmann Gruff Rhys „Pang!“ wird, mit Ausnahme ein paar weniger Zeilen Zulu, komplett auf Walisisch gesungen.

Darüber hinaus hat es auch so gar nichts weder mit Rhys‘ letztjährigem, orchestralen Soloalbum „Babelsberg“ noch mit der power-poppigen Neo-Psychedelia seiner Hauptband zu tun.

Nun, ein Super Fury Animals-Album gab es zuletzt vor 10 Jahren, insofern sind Vergleiche damit wahrlich inzwischen alte Kamellen, aber vor allem der Unterschied zu „Babelsberg“ macht hier so staunend.

„Pang!“ ist ein kleines, kurzes, nur halbstündliches Vergnügen enormer musikalischer Reife und Exzellenz. Es sprüht und blubbert vor Rhythmen, die unaufgeregt untermalen und nicht tonangebend sind wie im großen Stadion-Rock beispielsweise.

Es ist mit seinem Rhythmusverständnis und den vielen Melodieverquickungen ein ganz ungewöhnlicher Schatz Weltmusik. Global-Pop aus Wales, mutig und stolz vorgetragen auf Walisisch, eine herrliche Sprache, bei der man ständig glaubt, einen Ansatz verstehen zu können und doch komplett daneben liegt.

Die verschiedensten Instrumente, ob als Samples oder eingespielt, gepaart mit klug eingestreuten Beats erzeugen ein globales Flair, den Mariachi-Trompeten in den Sonnenuntergang tragen.

Auf „Pang!“ hört sich Walisisch daher an wie die neue Weltsprache. Doch hat dieser kleine Rhythmus-Flummiball natürlich einen nicht verschweigbaren kreativen Einfluss:

GruffRhys hat hier mit dem südafrikanischen Electro-Künstler Muzi als Produzenten zusammengearbeitet, daher auch die paar Schnipsel Zulu.

Blumigste Beschreibungen für ein akustisches Kleinod sind ja aller Ehren wert, was gut ist, soll sich ja auch verbreiten. Doch den besten Effekt wird Gruff Rhys neues Soloalbum „Pang!“ beim Anhören haben.

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