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Liam Gallagher – Why Me? Why Not.

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Wer unlänglich anlässlich des 25jährigen Jubiläums von „Definitely Maybe“ die „Oasis: Supersonic“-Doku im TV sah, den befiel möglicherweise eine wehmütige Erinnerung an die Zeit, als sich Schlagzeilen von einem Brüderpaar aus Manchester noch um deren musikalischen Output und die dazugehörigen Rüpeleien drehten und sich nicht aus ihrer intrafamiliären Zankerei nährten.

Eine Reunion scheint weiter entfernt denn je, aber wenigstens versorgen die Streithähne getrennt voneinander ihre Anhängerschaft zuverlässig mit Nachschub. Der eine hat gerade eine neue EP angekündigt, da bringt der andere sein zweites Solo-Album „Why Me? Why Not.“ in Stellung.

Und, dass Liam Gallagher bis dato die Veröffentlichungs-Nase vorn hat, dürfte dem „Rock`n`Roll Star“ gefallen. Was „Shockwave“, abgesehen vom Chorus ein donnernd-rotziger Britpop-Song, an Erwartung generierte, entspricht dem Rest der Platte.

Der kleine Gallagher pfeift wie immer auf alles und jeden und zieht seinen vintage-umwehten Stil durch, bleibt dabei so authentisch wie konsequent, aber auch unverdächtig, Neu-Hörer rekrutieren zu wollen.

Sein Master-Plan, ein Album einzuspielen, welches „ein bisschen nach Pistols, ein bisschen nach Stooges“ klingt, wird vertagt. Gemeinsam mit Oscar-Gewinner Andrew Wyatt (Kategorie „Best Original Song“ als Co-Autor von „Shallow“ aus „A Star Is Born“), Grammy-Abonnent Greg Kurstin, Michael Tighe und Damon McMahon entstanden 12 Songs, die den Sound vom soliden, in der Heimat mit Platin ausgezeichneten Vorgänger „As You Were“ zwar mild, aber durchaus wirkungsvoll, variieren.

Alle Oasis-Nostalgiker kommen weiterhin, nicht nur bei „Be Still“, auf ihre Kosten, denn die Ketten zum vorhergehenden Leben werden nicht, wie in „Meadow“ besungen, zerrissen. Es klappert der Schellenring, der Bass grummelt, Gitarren setzen zum raumgreifenden Solo an.

Kombiniert wird dies in „One Of Us“ mit einem Touch von Gospel und einigen Streichern, die sich auch in „Once“ finden, das Boogie-Woogie-Klavier von „Halo“ bekommt Unterstützung von einer Blockflöte.

Über den Arrangements, zusammengesetzt aus dem eigenen Lebenswerk und Referenzen an die üblichen Vordenker britischer Beat-Musik, quengelt das unverkennbare Liam-Gallagher-Organ. Why not? Man ist derzeit froh über jede Konstante, die von der Insel schwappt.

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