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Molly Sarlé – Karaoke Angel

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Das Trio Mountain Man zeichnet sich nicht nur durch sein romantisches und pures Songwriting und die folkigen Klängen aus, besonders die wiederkehrende Dreistimmigkeit des weiblichen Trios erfreut sich an Beliebtheit und Faszination.

Mit Molly Sarlé veröffentlicht eine der drei zarten Stimmen nun ihr erstes Soloalbum: „Karaoke Angel“ ist eines jener Alben geworden, mit denen man im anstehenden Herbst die fallenden Blätter beobachten möchte.

Ähnlich wie bei Mountain Man ist der Sound von „Karaoke Angel“ sehr pur – die faszinierende Stimme von Sarlé steht im Vordergrund, erzählt Geschichten von verlorenen Liebschaften, der Befreiung von alten Lasten oder flüchtigen Begegnungen.

Dabei setzt sie in ihren zurückhaltenden Melodien nicht nur auf spezielle Betonungen, sondern auch auf langgezogene Silben und dem völligen Ausschöpfen von Tönen („Dreams“).

Der Opener „Human“ kommt noch vergleichsweise beschwingt daher: Klare Akkorde und sanftes, rhythmisches Trommeln werden von Sarlés vorantreibendem Gesang abgelöst.

Das tanzbare „This Close“ erinnert an Klassiker von Fleetwood Mac, hier zeigt sich auch ein seltener Moment der Wandelbarkeit, die der doch sehr feine Gesang von Sarlé trotzdem mit sich bringen kann.

Denn instrumentell sorgt „Karaoke Angel“ nur für wenig Abwechslung: Musikalisch wird Sarlé von sanften und meisten tiefen Saitenklängen begleitet, ihr beeindruckender Einsatz der Kopfstimme lässt die Instrumentierung aber deutlich in den Hintergrund rücken („Almost Free“).

Gerade deswegen wird das Debütalbum der Sängerin auch nicht langweilig: Sarlé bleibt bei dem, was sie am besten kann und hält sich mit Experimenten zurück.

Nur in der emotional-dynamischen Single „Suddenly“ werden die Gitarrenkänge lauter als der Gesang, während Sarlé beteuert „I am exactly what I wanna be“. Es ist auch der einzige Song, der auf „Karaoke Angel“ nicht einstimmig bleibt.

Ein bisschen Mountain Man versteckt sich eben doch noch in Sarlés Soloarbeit, auch wenn diese genau so beeindruckend schön ist.

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