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Stefanie Schrank – Unter Der Haut Eine Überhitzte Fabrik

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Auf den ersten Ton erinnert „Nothing Is Lost“ an Princess Chelsea und das sphärischen Weltraum-Geblubber von „The Great Cybernetic Depression“.

Hier handelt es sich jedoch um den Opener des, von Staatsakt an Land gezogenen, Solo-Erstlings von der Locas-In-Love– und Ex-Karpatenhund-Bassistin Stefanie Schrank, die mit Unterstützung vom Düsseldorfer Elektrobastler Lucas Croon ein dystopisch bis heiteres Klangerlebnis aufgenommen hat.

Der Sound von „Unter Der Haut Eine Überhitzte Fabrik“ bewegt sich schleichend bis lebhaft durch ein Ödland, klingt, als befänden sich Bohren Und Der Club Of Gore im „Synchronize“- Modus für eine Dance-Platte, oder als wäre die letzte Gudrun-Gut-Platte auf analogen Equipment eingespielt worden.

Melancholie und Lakonie gehören auf dieser Platte zusammen wie Gut und Böse, die Lyrics erzählen dazu in tangram-artigen Strukturen von Orten, an denen selbst „Die Katze Von Jesus“ nur grau sein kann.

„People Are Strange“. Gut, wenn man da in Rollen schlüpfen und sich vor dem Zugriff der Masse in Sicherheit bringen kann. Ob dabei als Mutter von Luke Skywalker, als Vater von Norman Bates oder in Gestalt sämtlicher Töchter von Karl Marx:

Mit vorteilhafter Wandlungsfähigkeit streift die Protagonistin durch die „Stadt Unter Der Stadt“, unter deren Kruste so latent wie muffig Darkness, Angst, Shit und Scham regieren.

Das Unglück muss zurück geschlagen oder gegebenenfalls zurück getanzt werden, also lädt die Orientierung negierende „Möbiusschleife“ (von AG. Geige bereits 1989 als „Möbiusband“ in die Musik eingebracht) zum Disco-Fox, ist „Unter Der Haut Eine Überhitzte Fabrik“ auch anderswo der Beweis, dass selbst unwirtliche Orte mit genügend „Flow“ aus den Boxen zu Plätzen zum Verweilen werden können.

Auf ihrem Debüt liefert „Ministrantin Stefanie“ viel mehr als „Spooky Action“, eher eine umfassende „invitation to love“ und wenn sich die besungenen „70 gute Ideen jeden Tag“ jeweils in einem Song des vorliegenden Qualitäts-Standards kanalisieren, dann darf man sich auf weitere Großtaten dieser Künstlerin freuen.

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