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Wanda – Ciao!

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„Ciao!“ = Ciao Wanda? Kein Gedanke, umgehend beruhigten die Wiener nach Bekanntgabe des Titels vom vierten Album ihre Fans und nahmen allen Verschwörungstheoretikern diesbezüglich den Wind aus den Segeln.

Denn auf Trennung stehen die Signale die fünf Österreicher längst nicht, warum auch, surft man doch noch immer auf der „Amore“-Bugwelle und bringt dato das, wenn man den Worten von Frontmann Michael Wanda folgt, „wohl rätselhafteste Album der Band“ an den Start.

Eine musikalische Weiterentwicklung des Quintetts war über „Bussi“ und „Niente“ hinweg erkennbar, dem fügt „Ciao!“ einige neue Aspekte hinzu, wenn sich auch längst nicht – wie angekündigt  – jeder Song der Platte von seinen sich darauf befindlichen Kollegen unterscheidet.

Vielversprechend ging es schon im Vorfeld los. Die erste Single, „Ciao Baby“, lieferte schmissige Hooks, ihr Nachfolger „Nach Hause Gehen“ funkt und groovt, als hätte man beim Bedienen der Austro-Juke-Box Bilderbuch erwischt.

Ganz so zackig geht’s dann nicht weiter. Die weiteren Sound-Korrekturen fallen moderat aus, dazu gehören das äußerst vorteilhafte Anbandeln mit Stoner-Rock und Grunge via „S.O.S.“ oder der „Swing Shit Slide Show“ und der Ausflug in die Sixties während „Vielleicht“ und „Gerda Rogers“.

Dazwischen viel von der Hausmarke Wanda, es gilt: „Wir haben versucht, Sachen anders zu machen, wobei man – egal wie weit man sich von dem entfernt, was man kann – eh immer wieder zurückkommt“.

Demzufolge folgt das Gros der Nummern dem Wanda Pop-Rock-Konglomerat, mitweilen getunt mit pfiffigen Keyboard-Effekten.

Zu allem schnoddert der Mann am Mikrofon seine lakonischen Zeilen, bleibt der Bandleader weiter der von Herz- und Weltschmerz getriebene Caféhaus-Bukowski, dessen von Alltagsdrogen gefärbtes Timbre akustisch und inhaltlich einen Anruf beim besungenen Lebenshelfer „Domian“ wert gewesen wäre.

Ob „Das Erste An Was Ich Denk“ für Wanda-Zugeneigte diese Platte sein wird? Möglicherweise fehlt dafür ein Flaggschiff im „Bologna“-Format.

Auf jede Fall etabliert „Ciao!“ die Band weiter als eine musikalische Konstante aus der Alpenrepublik. Das ist mehr, als der Band einst zugetraut wurde.

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