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Foals – Everything Not Saved Will Be Lost – Part 2

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Zwei Alben in sieben Monaten. Das muss man sich erstmal trauen. 2019 scheint das Jahr im Zeichen der Foals zu sein.

Im MusikBlog-Interview zu „Everything Not Saved Will Be Lost – Part 1“ ließ Frontmann Yannis Philippakis die Spannung zu „Everything Not Saved Will Be Lost – Part 2“ steigen, indem er verriet, dass der zweite Teil deutlich mehr von Gitarren getrieben sei. Part 2 hält, was Philippakis verspricht.

Die Synthies, die auf Part 1 das gesamte Album lang den Ton angegeben haben, rücken auf Part II weitestgehend in den Hintergrund, was Fans der früheren Stunden der Briten besonders freuen dürfte.

Auch wenn der instrumentale Opener „Red Desert“ mit seinen aufbäumenden Keyboards erst anderes vermuten lässt. Aber auch das ist ein Trademark der Foals – immer wieder finden sich auf Part 2 Referenzen an Part 1. Oder umgekehrt? Wer weiß das schon?

Das wuchtige Riff von „The Runner“ im Einklang mit Philippakis kraftvollem Gesang ebnet den Weg für die restliche Platte. Spätestens mit „Wash Off“ fühlt man sich an die guten, alten Math-Rock-Zeiten erinnert.

Die Gitarren eröffnen die Hetzjagd über das Minenfeld unserer Selbstabsorption, von der auch Yannis Philippakis sich nicht gänzlich freischreien kann. Und gerade, wenn man denkt, man hätte den Höhepunkt der Platte entdeckt, legen die Foals mit „Black Bull“ noch einen obendrauf.

In gut drei Minuten entfalten die Briten ihre volle Power. Der Sänger keucht, schreit und spuckt seine Lyrics mit solcher Wucht hinaus, das man sich in die erste Reihe gleich hinter den Wellenbrecher katapultiert fühlt und förmlich die Spuckefetzen auf dem Gesicht spüren kann.

Die Arroganz, die der Sänger seinem Bühnen-Ich andichtet, kann man hören, ohne dass sie in einer einzigen Sekunde in Antipathie umschwingen würde.

„Like Lighthing“ reißt mit groovigem Riff, das seinen Blues von den Black Keys ausgeliehen hat, vom Hocker, bevor „Dreaming Of“ demonstriert, wie anspruchsvolle Pop-Musik klingen kann, die statt 0815-Eingängigkeit auf Komplexität und Abwechslung setzt.

Doppelalben haben oft den Ruf, dass eine Hälfte mit nutzlosen Bonusmaterial vollgepackt ist, das man sich getrost hätte sparen können. Foals untermauern mit ihrem Zweiteiler „Everything Not Saved Will Be Lost“ das absolute Gegenteil.

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