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Allen Stone – Building Balance

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Nicht von ungefähr kommt einem hier Jamie Lidell in den Sinn. Allen Stones feel-good-R’n’B wurde in Nashville unter anderem von eben jenem Meister des weißen und modernen Soul-Pop produziert.

Doch der Reihe nach. Allen Stone, nicht nur hierzulande noch ein unbeschriebenes Blatt, macht leidenschaftliche, soul- und r’n’b-lastige, manchmal ins rockige abdriftende Popmusik und hat sich mit viel Fleiß professionellere Distributionsbedingungen seiner Musik erarbeitet, nachdem seine ersten beiden Alben noch self released unter ferner liefen gehandelt wurden.

Leider hatte Capitol Records 2015 mit „Radius“ nur ein Album lang für ihn Geduld, doch zu seinem Glück hat Allen Stone mit den von Dave Matthews mitbegründeten ATO Records ein hübsche Indie-Heimat gefunden, nebst zu ihm passenden Kollegen wie Alabama Shakes.

Der im Bundesstaat Washington aufgewachsene Crooner ist äußerst heimatverbunden, lebt in Seattle und lässt auch in den malerischen Blockhütten seiner waldig-bergigen Grenzregion zu Kanada seine Songs entstehen. Nur diesmal erfuhren sie für „Building Balance“ in Nashville den Feinschliff.

Ob rockige Soulnummern wie der Opener „Brown Eyed Lover“ oder mit Synthies aufgepeppte, beschwingte R’n’B-Nummern à la „Sweater“: alles sauber und radiotauglich produziert hier.

Die Songs und ihr Sound sind deutlich professionalisierter diesmal und zeigen deutlich an, in welche Richtung es für Allen Stone geht: die Charts, beziehungsweise die Möglichkeiten, mit seiner Musik ein paar Dollar mehr zu verdienen.

Es sei ihm gegönnt. Der Pfarrerssohn mit markanter Stimme hat sein Leben lang schon gesungen, zuerst in Kirchenchören, dann als Kind-auf-Mission, der schon immer nur das eine sein wollte, ein gestandener Musiker.

So langsam kommt das Puzzle zusammen. Hier ein Song für eine Netflix-Serie („Perfect World“ für „Dear White People“), da ein Show-Auftritt mit Talenten in American Idol 2018.

Allen Stone macht gefühlvolle Musik für den emotionalen Moment. Das sollen möglichst viele merken. Diese Eingängigkeit geht zu Lasten seiner Kreativität.

Auch die Lyrics bewegen sich auf einem Allgemeingültigkeitslevel, das den ein oder anderen Intellektualitätskompromiss eingehen muss (Oh, you can take back all your sweaters/I just want the one with the coffee stain/You can take back all those sweaters/I just need the one for a rainy day/To keep me warm/To keep me warm).

Aber ach, insgesamt passt das schon, mit „Building Balance“ ein bisschen auf das größere Publikum zu schielen. Viel Glück, Allen.

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