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Bishop Briggs – Champion

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In Zeiten der talentierten Billie Eilish kann es Fluch und Segen sein, unkonventionellen, aber hochqualitativen Pop zu produzieren: Einerseits könnte die eigene Musik daneben untergehen, andererseits haben Künstlerinnen wie Grimes oder auch Lorde bereits den Weg für mehr Vielseitigkeit im Pop geebnet.

Bishop Briggs profitiert bisher davon. Neben Eilish ist facettenreicher Pop, wie Bishop Briggs ihn tadellos umsetzt, tatsächlich nichts Spektakuläres mehr.

Um so beeindruckender ist es aber zu hören, wie die Sängerin ihr Songwriting-Talent nicht von aufwendigen Soundeffekten überrumpeln lässt, sondern auch auf ihrem zweiten Album „Champion“ beides in Einklang funktioniert.

Mit nur 18 Jahren zog die Sängerin, die eigentlich Sarah Grace McLauglhin heißt, von London nach Los Angeles, um dort Musik zu studieren. Ihr Ehrgeiz fruchtete spätestens mit ihrer Single „Wild Horses“:

Der Song, der mit prägnanten Beats und Sounds spielt, wurde in Werbungen benutzt und daraufhin zum kommerziellen Hit. Auch mit dem hauptsächlich auf Klopfen und Klatschen basierendem „River“ war Bishop Briggs sehr erfolgreich.

Die Stärken der Songs liegen jeweils nicht nur in einer packenden Melodie, sondern auch in dem Gefühl, dass jedes Stück eine isolierte Soundwelt darstellt.

Bishop Briggs‘ Songs von „Champion“ funktionieren ebenso alleine wie im Konstrukt des Albums. Die Wahl-Amerikanerin präsentiert nicht nur die Wandelbarkeit ihrer Stimme, sondern zeigt auf ihrem zweiten Album, dass auch ihr Songwriting vielfältig ist.

Zwar erinnert der Opener „I Still Love You“ noch an ihre lässigen Erfolge, „Tattoed On My Heart“ kommt dagegen balladenartig nur mit einem Klavier und emotionalem Gesang aus.

Auch in „Someone Else“ steht Bishop Briggs‘ starke Stimme im Vordergrund. Die Sängerin setzt auf schlichte Lyrics und sanfte Chor-Untermalungen im Hintergrund.

In „Jekyll & Hide“ unterlegt sie ihren Gesang mit einem düsteren Elektropop-Gewand und wechselt zwischen zarten Tönen und tiefen Verzerrungen.

Die sowieso schon knapp bemessenen 30 Minuten von „Champion“ lässt Bishop Briggs so wie im Flug vergehen.

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