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DJ Shadow – Our Pathetic Age

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Im Rauch der globalen Hölle, umgeben von Hass, Gewalt und sozialer Verkümmerung reckt einer der Godfathers of modern Turntablism die Fäuste in die Luft und erklärt der weltweiten Gesellschaftsverrohung den musikalischen Krieg.

Joshua Paul Davis aka DJ Shadow schießt mit seinem allerersten Doppelalbum aus allen Rohren, paart wummernde und oszillierende Breakbeat-Instrumentals mit beeindruckenden High End-Kollabos und zeigt der Welt damit den geschwollenen Mittelfinger.

Von Beginn an geht’s auf „Our Pathetic Age“ ungefiltert zur Sache. Die Natur gewinnt immer, ist klar. Und sei es mit pulsierenden Noise-Attacken („Nature Always Wins“).

Alles wird durcheinander gewirbelt („Beauty, Power, Motion, Life, Work, Chaos, Law“) und anschließend mit Hilfe von riesigen Godzilla-Robotern („Juggernaut“) und der dauertanzenden, imaginären Hip Hop-Beauty „Rosie“ dem Erdboden gleichgemacht.

Was am Ende übrig bleibt, darf dann von der Creme de la Creme der Rap-Branche mit Haut und Haaren gefressen werden. Nas und Pharaohe Monch beispielsweise haben besonders viel Hunger mitgebracht („Drone Warfare“).

Aber auch De La Soul („Rocket Fuel“), Ghostface Killah („Rain On Snow“) und Stro („JoJo’s Words“) präsentieren sich wie nimmersatte Freiheitskämpfer im Ringen um die gute Sache.

Mit satten 23 Tracks marschiert DJ Shadow an die Front. Gekämpft wird mit schweren Bass-Geschützen, messerscharfen Scratches und feurigen Beats. Das sollte eigentlich reichen, um die Welt und ihre Bewohner wieder zurück auf Kurs zu bringen.

Und wenn nicht, dann ist der Zug wohl abgefahren. Isso. Punkt.

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