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Goat Girl (Credit Holly Whitaker)

Goat Girl – Sad Cowboy – Neues Video

Knapp drei Jahre ist es her, dass sich Goat Girl nach Bands wie Shame oder HMLTD für ihre ersten Auftritte auf die Bühne des Clubs The Windmill in Brixton wagten. Es folgte ein Vertrag mit Rough Trade, worüber sich die vier Musikerinnen aber nicht ganz freuen konnten, denn der Deal wurde am Tag der Brexit-Entscheidung geschlossen.

Im MusikBlog Interview verriet Schlagzeugerin Rosy Bones unter anderem, dass der Tag „einerseits [ihr] Leben ziemlich ruiniert [hat], aber andererseits hat er [ihnen] auch eine große Chance ermöglicht“.

2018 erschien dann das selbstbetitelte Debütalbum der Band, das insgesamt 19 Tracks umfasst und laut MusikBlog Rezension „trotz blutiger Kampfansage […] handzahm bleibt und den Wolf im Schafspelz [mimt]“.

Zwei Jahre später kündigt das britische Quartett nun offiziell ihr zweites Studioalbum an: „On All Fours“ nennt sich die neue LP und erscheint am 29. Januar 2021 via Rough Trade.

Produziert wurde die anstehende Platte wie der Vorgänger erneut von Dan Carey, der bereits mit Künstlern wie Kate Tempest, Black Midi oder Franz Ferdinand zusammenarbeitete. Neben den trockenen Gitarren und politischen Texten wurde der bekannte Goat-Girl-Sound diesmal zusätzlich um Synthesizer-Klänge und Drum-Machine-Loops erweitert.

Passend zur Albumsankündigung gibt es auch einen ersten Vorgeschmack auf die neuen experimentellen Klänge der Band: „Sad Cowboy“ nennt sich der erste Vorbote und handelt davon, den Sinn für die Realität verloren zu haben, wie Clottie Cream in einem Statement verriet:

„Sad Cowboy centres around the idea of losing a grip on reality and how often this can happen […] when you’re within a world that constantly makes you feel as though your living out a really bad dream, disillusionment is inevitable.“

Demnach habe sich die Sängerin beim Schreiben des Songs von einer während der Bandprobe entstandenen Aufnahme und ihrem damaligen Gefühlszustand inspirieren lassen. Mit den Lyrics wollte Clottie unter anderem ihre „immerwährende Distanz zu und [ihre] gehemmte Verbindung mit der Gesellschaft“ ausdrücken.

„Sad Cowboy“ wird von einem dazugehörigen Musikvideo begleitet, das unter der Regie von Jocelyn Anquetil entstand.

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