Manic Street Preachers – Orwellian – Neue Single

Bereits im Oktober vergangenen Jahres teilten die Manic Street Preachers mit, dass sie während des Lockdowns an einem neuen Album arbeiteten, da die damalige Situation im Vereinigten Königreich es ihnen nicht erlaubte, Konzerte zu spielen. Nun gibt es weitere Details zu der 14. Platte der Waliser sowie mit “Orwellian” eine erste Auskopplung daraus.

Mit dem 2018 erschienenen Album „Resistance Is Futile“ legten die Manics letztmals ein Album vor. Dieses kann laut MusikBlog-Review „als Brückenschlag zu „If You Tolerate This Your Children Will Be Next“ verstanden werden. Denn das dystopische Orakel des Songs vom 98er „This Is My Truth Tell Me Yours“ Album der Manic Street Preachers scheint inzwischen zu weiten Teilen eingetroffen.“

Die neue Platte mit dem Titel „The Ultra Vivid Lament“ soll laut Band aber einen anderen Sound haben: Im Gegensatz zu vorherigen Platten wurde sie vorwiegend von James Dean Bradley auf dem Piano konzipiert. Die LP soll dabei „Introspektion, ruhige Wut und grandiose, unwiderstehliche Songs“ miteinander verbinden.

Der geplante Veröffentlichungstermin für die Platte, die in den legendären Rockfield Studios und dem bandeigenen Door To the River HQ entstanden ist, ist der 3. September. Auf der LP sollen sich ein Song mit Mark Lanegan sowie ein Track mit Julia Cumming von Sunflower Bean finden.

Bassist Nicky Wire erklärte im letzten Jahr gegenüber dem NME, dass die neue Platte einen umfangreichen Sound haben werde und „retro-futuristisch“ klingen soll. Als Einflüsse für das neue Album zitierte er unter anderem ABBA, REM und Echo & The Bunnymen. Inzwischen hat die Band schon einen Trailer für „The Ultra Vivid Lament“ geteilt.

Als erste Auskopplung daraus teilten die Manic Street Prachers gestern die Single “Orwellian” inklusive zugehörigem Lyrics-Video. In einem Statement zur Veröffentlichung erklärte die Band zum neuen Song: „The track is about the battle to claim meaning, the erasing of context within debate, the overriding sense of factional conflict driven by digital platforms leading to a perpetual state of culture war.“

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