Interpol – Neues Album

Interpol haben weitere Details zu ihrem kommendenAlbum bekannt gegeben. Das Trio verkündete, dass sie momentan mit dem berühmten Produzenten-Duo Flood & Moulder im Studio sind.

Die Band aus New York befindet sich momentan im Assault & Battery 2 Studio, das die Produzenten in London betreiben.

Flood & Moulder haben über die Jahre mit zahlreichen namhaften Künstler*innen und Bands zusammengearbeitet. Einige der größten Namen in ihrem Portfolio sind New Order, Nine Inch Nails und Depeche Mode – für Interpols düster-kalten Post-Punk also ideale Kooperationspartner.

Gitarrist Daniel Kessler zeigt sich überglücklich über die prestigeträchtige Kooperation: “Wir sind langjährige Bewunderer ihrer Arbeit und freuen uns, mit ihnen im Studio zu sein. So startet man eine Party richtig.”

Das neue Album von Interpol soll im Laufe des nächsten Jahres erscheinen. Es wird das siebte Album in der Diskografie der Band sein.

Bereits im Juni gaben die New Yorker bekannt, dass sie erste Ideen für neues Material sammeln.

Laut der Band wurde dies jedoch noch durch die globale Pandemie erschwert: “Wir mussten das Internet nutzen, um Ideen auszutauschen und aus der Ferne zusammenzuarbeiten. Dies war eine neue Erfahrung für uns. Glücklicherweise hatten wir in den letzten Monaten die Gelegenheit, uns persönlich zu treffen und diese Ideen auf die altmodische Art und Weise weiterzuentwickeln: laut und leibhaftig.”

Die momentan aktuelle Platte “Marauder” erschien 2018. Darauf bleibt das Trio laut MusikBlog-Review auf der unterkühlten Post-Punk-Spur, die sie bereits zuvor verfolgten: “‘Marauder’ folgt der Tendenz des Vorgängers, alles wird wieder eckiger und ist deutlich von der Geschliffenheit des selbstbetitelten vierten Albums entfernt, die Akkordfolgen haben einen ähnlich hohen Wiedererkennungswert wie die von Franz Ferdinand.”

Ein Jahr darauf erschien mit “A Fine Mess” eine EP mit unveröffentlichten Songs, die während der Arbeit an “Marauder” entstanden.

Frontmann Paul Banks veröffentlichte 2020 mit seinem neuen Nebenprojekt Muzz das selbstbetitelte Debütalbum, das laut MusikBlog-Review entgegen des Post-Punk-Fokus seiner Hauptband eher in Richtung Americana und Folk mit leichten Jazz-Ansätzen geht: “Das Album könnte in dunklen Stunden Erinnerung an bessere Zeiten sein.”

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