Johnossi – Something = Nothing – Neues Video

Johnossi präsentieren heute ihre neue Single “Something = Nothing” inklusive dem dazugehörigen Video.

Der Song ist bereits die zweite alleinstehende Single, die das schwedische Duo nach dem aktuellen Album “Torch // Flame” von 2020 herausbringt.

Zuvor veröffentlichten Johnossi “Wrecking Ball“, das eigentlich als Startschuss für den letztjährigen Festivalsommer gedacht war. Statt als Sommerhit mit Partylaune erschien der Song schließlich mitten im Lockdown zu Überbrückung der Pandemie.

“Torch // Flame” ist das sechste Album der Band. Laut MusikBlog-Review spielen die Schweden darauf mit einer aufwändig dramaturgischen Dynamik auf Albumlänge: “Dieser wohlgeformte Spannungsbogen sorgt für Johnossis dynamischste Platte, bedeutet an einige Stellen ein Schritt zurück zu ihren rauen Ursprüngen und wirkt wie eine Entscheidungshilfe.”

Mit “Something = Nothing” ist der Rückschritt in rauere Tage aufs Extreme überspitzt: Johnossi legen mit dem Track eins der härtesten und gröbsten Stücke ihrer gesamten Diskografie hin.

Nichts an der Single ist geschönt, es gibt keine Subtilitäten, Doppeldeutigkeiten sind ausgeschlossen. Der Song prescht unmissverständlich nach vorn, erinnert an die wildesten Zeiten der White Stripes und Queens Of The Stone Age.

Harsch verzerrte Riffs brettern sich tief ins Gehör, das Schlagzeug knallt pointiert und aggressiv daher.

Solch wütende Reisen in kurzen, wie schmerzhaften Garagen-Rock ließ das Duo, das eher aus der poppigen Indie-Rock-Welle der 2000er Jahre bekannt ist, bisher selten zu.

Die Band bringt das Konzept des Songs schnell auf den Punkt: “‘Something = Nothing’ ist eine hektische, explosive Geschichte. Wir haben versucht zu komponieren, wie ein rasender Gedankengang mit totaler Verwirrung klingen könnte. Irgendwann wird das Universum und alles darin implodieren. ‘Etwas’ wird am Ende immer gleich ‘Nichts’ sein.”

Genauso frenetisch ist auch das Video zum Song: In verwackelten, verzerrten und verstörenden Bildern wacht ein Mann auf einem Haufen Erde auf und fängt darauf an, wie wahnsinnig etwas aus- oder sich selbst einzugraben.

Auf die tiefergehende Symbolik und die Hintergründe geht Regisseurin Zoë Que ein: “Es ist das erste Video einer dreiteiligen Saga über einen verlorenen Kampf gegen den inneren Teufel. Wir haben den Charakter Roscoe [aus dem gleichnamigen Song des 2010er Albums ‘Mavericks’], unseren dunklen Ritter, wieder eingeführt, der uns auf eine Reise hinunter in den Wahnsinn führt.”

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