Eddie Vedder hat seine neue Single “The Haves” präsentiert. Mit dem Release gibt der Frontmann der Grunge-Ikonen Pearl Jam ebenfalls neue Details zu seinem kommenden Soloalbum “Earthling” bekannt.

So wird die dritte Platte des Sängers, die er bereits im September angekündigt hatte, am 11. Februar nächsten Jahres erscheinen. Nach “Long Way” ist “The Haves” bereits die zweite Singleauskopplung.

“Earthling” ist der Nachfolger des Albums “Ukulele Songs”, das Vedder 2011 herausbrachte. Im November vergangenen Jahres hatte Vedder im Rahmen einer Wohltätigkeitsveranstaltung zwei neue Songs veröffentlicht, im Dezember darauf folgte die EP “Matter Of Time”, die ebenfalls die beiden Tracks enthält.

Zuletzt hatte der Musiker gemeinsam mit Glen Hansard und Cat Power an der Musik für den Film “Flag Day” gearbeitet, der dieses Jahr erschien. Für den Track “My Father’s Daughter” auf dem Soundtrack wirkte ebenfalls seine Tochter Olivia Vedder mit.

Das aktuelle Album seiner Hauptband Pearl Jam “Gigaton” erschien 2020. Laut MusikBlog-Review bleibt die Band sich selbst treu und konsistent – was zeigt, “dass sich Pearl Jam auf ‘Gigaton’ nicht vorrangig der Experimentierfreude hingegeben haben, sondern vielmehr – im positivsten Sinne – ihre eigene Sound-Stagnation zelebrieren, die hier und da mit einer Prise Pfeffer oder Weichspüler aufpoliert wird.”

Mit der ersten Vorabsingle für “Earthling” deutete Vedder bereits stark an, dass er seinen bisherigen Solopfaden weiter folgen würde: “Long Way” ist durchtränkt von erdigen Americana-Instrumentierungen, authentischem Bruce-Springsteen-Gesten und leidenschaftlichem Akustik-Pop im vollen Bandkontext.

“The Haves” schaltet noch einen Gang herunter und bedient damit umso mehr den Lagerfeuer-Pathos, der Vedders Solo-Schaffen seit seinem ersten alleinigen Werk, dem Soundtrack zum 2007er Film “Into The Wild”, prägt.

Das friedvolle Intro beginnt mit einer gezupften Akustkgitarre und einem sanft klimpernden Klavier, bis die markante Stimme des Frontmanns hinzustößt und sein unverkennbares Timbre zum Besten gibt.

Die Arrangements werden immer voller und dichter, nur um sich kurz nach dem Chorus wieder zu reduzieren und wunderschöne Melodien zum Besten zu geben. Vedder singt gefühlvoll über den schweren Kampf raus aus der Ausweglosigkeit und hinein in eine optimistischere Welt.

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