Die Berliner Singer/Songwriterin Dota hat am Freitag gemeinsam mit Black Sea Dahu die Single „Die Frühen Jahre“ veröffentlicht – ein Vorgeschmack auf ihr Ende Juni erscheinendes Doppelalbum „In Der Fernsten Aller Fernen“.
Bereits ihr 2020 erschienenes Album „Kaléko“ widmete Dorothea Kehr alias Dota der Berliner Dichterin Mascha Kaléko aus den 20er-Jahren, nun folgt eine weitere vertonte Gedichtsammlung.
„Die Frühen Jahre“ handelt von der Zeit, die Mascha Kaléko im Exil verbracht hat und wird von Dota im gleichnamigen Song mit einem ausgeruhten, verspielten Soundbett angereichert. „Zur Heimat erkor ich mir die Liebe“, so der Schlussatz des Gedichts, der von Dota gemeinsam mit Black Sea Dahu immer wieder gesungen wird, was die Wirkung hinter den Worten nur noch verstärkt.
Das Doppelalbum „In der Fernsten Aller Fernen“ – auf dem der Song enthalten sein wird – wird Ende Juni auf seinen Vorgänger „Wir Rufen Dich, Galaktika“ folgen, auf dem Dota Songs mit eigenen Texten präsentierte. Der MusikBlog-Review bewertete dies wie folgt:
„Auch ,Ich bin leider schuld‘ setzt sich mit der Klimakrise auseinander. Im eher holprigen Rhythmus wird Dota von sanften Saitengeräuschen begleitet und zählt ironisch auf, dass sie sich ja gewünscht hatte, dass es wärmer wird. Inwiefern sie Situationen kritisch beäugt, ihre Songs Satire oder eben doch völlig ernst gemeint sind, ist dabei nie so recht eindeutig. Klar ist nur: Die Songs von Dota werden immer auch von einem Augenzwinkern begleitet.“
Ob mit den Worten von Mascha Kaléko oder eigenen Lyrics – die glasklare, jugendliche Stimme von Dota in Kombination mit sanften Streicher- und Bläser-Arrangements bietet wieder mal die oft gewünschte Auszeit und nimmt ihre Hörerschaft mit an einen Ort voller Leichtigkeit oder besser: „In Die Fernsten Aller Fernen“.
