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Gliffo – Spirit Of My Heart – Neue Single

Gliffo aus München hat vor Kurzem seine neue Single “Spirit Of My Heart” veröffentlicht.

Wie kann man trotz verschiedenster Songs in unterschiedlichen Musik-Genres dennoch zu einem wiedererkennbaren Sound finden? Diese Frage stellten sich Gliffo und sein Berliner Produzent Jörg Sieghart (Musikblog-Lesern auch bekannt als Sänger „Yo“ von HeYoMa oder als Solokünstler unter seinem Künstlernamen Jo Oliver).

Gemeinsam erschufen sie daher den „Gliffo-Sound“, der sowohl auf Gliffos sonorer Stimme als auch der Einbettung derselben in einen kräftigen Chor-Satzgesang bei deutlicher Dominanz der Gitarreninstrumentierung beruht.

Während das Gliffo-Projekt anfangs eher als ein Experiment zu betrachten war, wird der Sänger nun durch den eigenen Erfolg angetrieben. Im Hintergrund stehen diverse Musikauszeichnungen aus Deutschland und internationale Music Awards seines Produzenten Sieghart. Wer würde da nicht weitermachen?

“Spirit Of My Heart” ist ein Lovesong im Pop-Rock-Gewand. Und natürlich ist auch diese vom typischen Gliffo-Sound geprägt. Nachdem die erste Gliffo-Ballade ein trauriges Lied war (gewidmet einer verstorbenen nahestehenden Person), möchte Gliffo mit „Spirit Of My Heart“ nun die hoffnungsvollere Seite einer Musikballade beleuchten.

Anbiederungen an den Zeitgeist-Pop sind dem eigenständigen Künstler allerdings fremd. Er setzt auf Eigenständigkeit und eingängige Melodien sowie Instrumentierungen, die für reichlich musikalische Abwechslung sorgen. Lieber ein Künstler mit Ecken und Kanten als ein weichgespülter Sänger, der es allen recht machen möchte, denkt sich der experimentierfreudige Musiker.

“Spirit Of My Heart” hat einen gestaffelten Aufbau. Gleich zu Beginn setzen zahlreiche Gitarren-Licks ein, so dass man den Hang zu den 70er und 80er Jahren deutlich heraushören kann, allerdings im fetten Produktionsgewand einer Musikproduktion von heute.

Über eine instrumentale Bridge – natürlich mit Gitarren vom Produzenten selbst eingespielt – steigert sich der Song in einen sehr eingängigen Refrain, den man am liebsten gleich mitsingen möchte.

Gegen Ende des Songs – zum Schluss-Refrain hin – verdichtet sich das Musik-Arrangement immer mehr und findet seinen Höhepunkt in den zusätzlichen Orchester-Sounds, die über den Stimmen von Gliffo und den Chorstimmen von der Berliner Sängerin Selin Akbaba sowie von Yo regelrecht schweben.

https://www.gliffo.net/

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