Folge deinen Lieblingskünstler*innen – verpasse kein Konzert · 
Jetzt Fan-Mitglied werden

Moby – always centered at night

Auf „Reprise“ seine Hits mit viel Orchester aufgeboostert, mit „Resound NYC“ im ähnlichen Stil die Schaffensphase 1994 -2010 neu interpretiert, dazwischen eine Ambient-Platte veröffentlicht – Moby wird nicht müde, dringliche Anliegen umzusetzen.

Mit always centered at night gibt es nun auch ein eigenes Label für seine Ideen, dessen Namen trägt auch das neueste Projekt, mit dem er wieder Musik und Atmosphäre des Big Apple feiert, diesmal mit Fokus auf den 70er und 80ern, einer Zeit musikalischen Freigeistes.

Wie zuletzt meistens, hat Moby viele Künstler*innen eingeladen – von der jamaikanisch-britische Multitaskerin Danaé Wellington, die die „Wild Flame“ zündeln lässt über die Soul-Experten serpentwithfeet – mit „On Air“ für die Ballade der Platte zuständig – bis Bluegrass-Spezialist Aynzli Jones, der „Medusa“ mit seiner Kernkompetenz ausstattet.

Seine einzige Vorgabe an alle: es sollte etwas Unkonventionelles, Persönliches entstehen, das in keinem Kontext einen Sinn ergeben musste. Sie lieferten, unter dieser Zuarbeit entstanden 13 Moby-Melodien, in denen der Protagonist den kreativen Fluss seiner Sänger*innen in emotionale Schwingungen versetzt, die BPM-Zahl wie ein Bio-Feedback mit der Stimmung der Tracks variiert.

Mit sattem Funk ist J.P. Bimeni via „Should Sleep“ am Start, melancholisch unterlegt „Transit“ mit der sudanesischen Singer/Songwriterin Gaidaa am Mikrofon.

Die latente Rastlosigkeit von „Fall Back“ wird von der R&B-Stimme von Akemi Fox im Zaum gehalten, im geschmeidig-groovenden „Dark Days“ pflegt Lady Blackbird, bereits auf dem Vorgängeralbum präsent, ordentlich Jazz ein.

„Feelings Come Undone“ mit Raquel Rodriguez hat einen Hauch „Go“ an Bord, der Cream-Standard „We’re Going Wrong“ wird mit dem organischen Gesang von Brie O’Banion zu einem Spaziergang durch die Lichter der Nacht, den Choklate gitarrenthema-geleitet per „Sweet Moon“ fortsetzt, münden die behutsamen Pianoanschläge von „Ache For“ in ein Delta aus Streichern, zu dem ECHO-JAZZ-Preisträger José James singt.

Dicke Synthiestriche, feine Housebeats, Arrangements von zurückhaltend bis James-Bond-Theme-Kaliber: Moby bleibt mit „always centered at night“ bei Bewährtem. Warum auch nicht.

„Moby – always centered at night" in deine Jahres-Charts?

Fan-Mitglieder markieren Alben als Favorit und küren ihre eigenen Jahrescharts.

Kommende Konzerttermine

Keine aktuellen Termine

Schreibe einen Kommentar

Das könnte dir auch gefallen

Künstlerfoto: Moby
Video

Moby (feat. Benjamin Zephaniah) – where is your pride? – Neues Video

Künstlerfoto: Apparat
Konzert

Apparat – Live im Konzerthaus, Heidelberg

Künstlerfoto: HAAi
Album

HAAi – DIGITiSE

Künstlerfoto: Noonzy
Album

Noonzy – Plan Is Bad

Login