Romano hat vorgestern seine neue Single „Zunge“ veröffentlicht. Der Song stammt von seinem neuen, noch unbenannten Album, was Ende Februar 2026 via Nonstop Pop Records erscheint.

Die Zunge ist los! Und sie kennt keine Scham, keine Grenzen, nur die feuchten Gehwege der Großstadt und das unstillbare Verlangen nach Freiheit.

Mit seiner gewohnt eigenwilligen Mischung aus Poesie und Provokation schickt Romano diesmal ein Körperteil auf die Reise – was zunächst absurd klingt, entpuppt sich als charmante Metapher für urbane Existenz im Jahr 2025.

Der Köpenicker Paradiesvogel hat ein neues Album angekündigt und präsentiert mit „Zunge“ bereits die erste Kostprobe: eine feuchte Expedition durch nächtliche Straßenzüge, bei der man nicht genau weiß, ob man gerade einen Traum durchlebt oder die ungeschönte Wahrheit.

Der Verwandlungskünstler, der auf seinem letzten Album „Vulkano Romano“ (2023) laut MusikBlog-Review zwischen „poppigen und intensiven Beats, gesampleten Tiergeräuschen, etwas Panflöte und schockierend eingängigen Refrains“ jonglierte, hat für sein viertes Album ein herrlich verrücktes Konzept entwickelt.

Körperteile werden zu Hauptfiguren, träumen von besseren Zeiten, scheitern an der Realität, kämpfen gegen die Schwerkraft. Klingt nach einem besonders wilden Abend? Ist es auch – nur dass Romano daraus ein ganzes musikalisches Universum zimmert.

„Zunge“ ist dabei der perfekte Auftakt: frech, flink, schnell, wie eine Entdeckungsreise, bei der jede Ecke eine neue Überraschung bereithält. Siriusmo, der Produzent mit Faible für das Futuristische, liefert dazu einen Klangteppich, der irgendwo zwischen Raumschiff und Kellerclub schwebt – genau dort, wo Romano sich am wohlsten fühlt.

Denn der Mann, der zwischen Death-Metal und Schlager, zwischen Westcoast-Rap und Techno groß wurde, hat nie eine klare Linie gefahren und wird es auch jetzt nicht tun. Warum auch? In einer Welt, die ständig versucht, Menschen in Schubladen zu stecken, ist Romano das wandelnde Gegenargument: Hier treffen sich Metal-Heads und Hip-Hop-Fans, Kunstliebhaber*innen und Teenager, alle vereint durch die schiere Lust am Außergewöhnlichen.

„Zunge“ zeigt uns wieder, warum Romano in keine Schublade passt: Der Track ist gleichzeitig verspielt und tiefgründig, tanzbar und nachdenklich, absurd und erstaunlich menschlich. Schon jetzt ist klar: Romano bleibt seinem Ruf als musikalischer Geschichtenerzähler und emotionaler Freigeist treu.

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