Daniel Avery (feat. Ellie) – Haze (Midnight Version) – Neuer Remix

Daniel Avery hat heute zusammen mit Ellie seinen neuen Remix „Haze (Midnight Version)“ veröffentlicht. Der Song stammt von seinem kommenden Remix-Album „Tremor (Midnight Versions)“, das am 6. März via Domino erscheint.

Wenn ein Produzent sein eigenes Album komplett neu erfindet, kann das nach hinten losgehen – oder brillant werden. Mit „Tremor (Midnight Versions)“ präsentiert Daniel Avery eine selbst erarbeitete Neuinterpretation seines letzten Studioalbums „Tremor“ von 2025, die den ohnehin schon intensiven Sound in die düsteren Gefilde des Nachtlebens katapultiert.

Daniel Avery beschreibt sein Vorhaben selbst so: „Für jede Erschütterung gibt es eine Reaktion. Das sind die ‚Midnight Versions‘. Songs neu gedacht und direkt in die Nacht geschickt. Club-Edits, die sich auf das Stroboskoplicht konzentrieren.“

Und genau das ist Programm: Die Tracks wurden entschlackt, verschärft und auf maximale Clubtauglichkeit getrimmt. Shoegaze-Elemente und kollaborative Experimente weichen hier einer kompromisslosen Techno-Ästhetik, die direkt auf die Tanzfläche zielt.

Das ursprüngliche Album „Tremor“ war ein Gemeinschaftsprojekt der Extraklasse: Alison Mosshart von The Kills, Walter Schreifels, bdrmm, yeule und weitere Künstler*innen hinterließen ihre Spuren auf einem Album, das von Mixing-Legenden wie Alan Moulder und David Wrench veredelt wurde.

Über das Werk hieß es im MusikBlog-Review treffend: „Avery trifft mit seinem Album einen Sound, der sich in der Dämmerwelt zwischen Engelshauch und Dämonentritt einnistet. Er erzeugt mit jeder neuen Tonspur einen Wirbelsturm, der den Hörer*innen erst die Ohren und dann den Verstand entreißt.“

Die neuen „Midnight Versions“ nehmen genau diesen Wirbelsturm und schleudern ihn direkt ins Epizentrum der Nacht. Was hier entsteht, ist kein bloßes Remix-Album, sondern eine eigenständige Nachtschwärmer-Vision: dunkler, kompromissloser, intensiver.

Mit Tracks wie „Haze (Midnight Version)“ zeigt Avery, dass manchmal erst die Dunkelheit offenbart, wie durchdringend ein Sound wirklich sein kann. Die Neuinterpretationen gehören genau dorthin, wo sie jetzt landen: in die frühen Morgenstunden unter Stroboskoplicht, mit einem Lächeln im Herzen.

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