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Justin Timberlake – The2020 Experience

Justin Timberlake – The 20/20 Experience

„The 20/20 Experience“ war definitiv eines der am heißesten erwarteten Alben des Jahres. Seitdem Justin Timberlake im Januar offiziell den Nachfolger seiner mit Doppelplatin ausgezeichneten LP „Futuresex/Lovesounds“ ankündigte, warteten sowohl Fans als auch Kritiker gespannt darauf. Immerhin ließ sich der 32-Jährige Timberlake viel Zeit, genau genommen 7 Jahre, um wieder ein Soloalbum zu produzieren. Während dieser Zeit widmete er sich unter anderem äußerst erfolgreich seiner Schauspielkarriere und spielte Hauptrollen in Filmen wie: „The Social Network“, „Bad Teacher“ oder „In Time“. Ein wahres Multitalent wie es scheint.

Musikalisch hat der US-Amerikaner 2006 durch ungewohnte Sounds, eingängigen Melodien samt seiner traumhaften Stimme, einen Meilenstein in der Popwelt geschaffen. Diesen  weitreichenden Einfluss scheint Justin Timberlake mit „The 20/20 Experience“ nun wiederholen zu wollen. Die erste Single „Mirrors“ gefiel mir auf Anhieb, sie bringt alles mit, was zu einer soulig poppigen Justin Nummer gehört.

Das steigerte meine Neugier auf die 13 neuen Lieder von „The 20/20 Experience“ beinahe ins Unermessliche. Zu meiner Verwunderung musste ich feststellen, dass die Tracks fast alle zwischen 7 – 8 Minuten lang sind. Eigentlich ungewöhnlich für dieses Genre, aber wenn die Musik gut ist, kann das ja auch angenehm sein. Allerdings lässt sich die Langrille ziemlich gut in zwei Teile spalten, nämlich in Mainstream sowie in extrem extravagante Stücke.

Wirklich tanzbare Titel gibt es, wie ich finde, nur drei, ein trauriger Schnitt im Vergleich zu früher. Dafür sind „Body Count“, „Let The Groove In“ sowie „Mirrors“ zumindest äußerst rhythmisch und machen Spaß. Die restlichen zehn Songs sind zwar durchaus interessant arrangiert, wirken mir aber zu balladenhaft, melancholisch oder zu unruhig.

Also nicht unbedingt leichte Kost, sondern eher etwas zum Nachdenken und Entdecken. Für mich eine herbe Enttäuschung, nachdem ich mich an Hits wie „Sexy Back“, „What Goes Around / Comes Around“ oder auch „Summer Love“ kaum satt hören konnte. Meiner Meinung nach ist „The 20/20 Experience“ ein schlichtweg überbewertetes Album. Eines, das auch unter Berücksichtigung der künstlerischen Entwicklung und dem mehrmaligen, intensiven Hören größtenteils enttäuscht!

Kommentare

  1. […] Justin Timberlake ist noch Musiker. Der Ex-N*Sync-Barde hat in den sieben  letzten Jahren nur noch mit Filmen von […]

  2. […] Ausgabe von Kontor Records oder eine Bravo Hits 1990. Robin Thicke’s Stimme, die gerne mit Justin Timberlake‘s verglichen wird, also sehr hoch ist (siehe “For The Rest Of My Life”), liefert […]

  3. […] Musikalisch hat…(Weiterlesen auf MusikBlog) […]

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