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Mick Turner – Don’t Tell The Driver – Dirty Three Gitarrist auf Solopfaden

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Mick Turner Don't tell the DriverZusammen mit Jim White und Warren Ellis (ebenfalls Mitglied von Nick Caves Bad Seeds) ist Mick Turner ein Mitglied der australischen Kult-Band Dirty Three. Dirty Three haben seit ihrem Debüt „Sad And Dangerous“ (1994) zehn Alben veröffentlicht und gehören zu den wichtigsten und still-prägendsten Bands ihres Genres. Mick Turners neues Album „Don’t Tell The Driver“ ist sein fünftes Solo-Werk seit 1997. Neben seiner Musik kennt man ihn als Maler und Visual Artist, der alle seine Alben auch mit Cover ausgestattet hat, wie auch jetzt bei „Don’t Tell The Driver“.

Mit „Don’t tell the Driver“ liefert uns Mick Turner einen vokalen und instrumentalen Liederzyklus, der über den Verlust und die Vergänglichkeit der Zeit erzählt. Er wird über die Platte hinweg von Sängerin Caroline Kennedy-McCracken sowie dem australischen Bariton-Sänger Oliver Mann unterstützt. Als Band hat er sich die drei abwechselnd spielenden Schlagzeuger Ian Wadley, Jeff Wegener und Kishore Ryan sowie die Bassistin Peggy Frew zur Unterstützung geholt.

„All Gone“ eröffnet das neue Werk mit stillschweigenden Melodien, die sich allmählich mit den leicht gezupften Akkorden verschmelzen, während er seinen einzigartigen Gitarren-Stil beibehält. Das auf Gitarre und Melodica zentrierte Stück „Sometimes“ wird – wenn die Stimme von Caroline Kennedy-McCracken einsetzt – fast zu einem Duett von Liebenden, ohne dass hier im eigentlichen Sinne eines stattfindet. Das Titellied ist bestückt mit schlürfenden Schlagzeug, schwelgenden Basslinien, und Mick Turners Gitarre, die sich mit dem Piano verschmilzt, als wäre es ein einziges Instrument

„The Navigator“ berührt mit leichtem Jazz, getragen von einer Trompete, wobei das harmonische Rock-Fundament aber auf Klavier, Cello, Gitarre gebaut ist. „Long Way Home“ wirkt wie Ebbe und Flut, wenn die Band die Melodien zum Zerreißen auseinander nimmt und wieder zusammenfügt. „The Last Song“ baut auf einen melodischen Anfang, bis sich das Lied zum Ende hin doch am Rande der Kakophonie bewegt.

Mick Turner schafft erfolgreich eine Konvergenz der harmonischen und disharmonischen Klängen, die die Feinheiten in der Welt der komplexen Gefühle widerspiegelt. Und doch strahlt das Album – trotz der vielen stillen Momente – eine unheimliche Kraft aus. Getragen wird das Ganze dann noch von zahlreichen Musiker-Gästen und somit erschafft Mick Turner mit seinen neuen Songs komplett neue, komplexe musikalische Grenzen, ohne dass er auf schwindelerregende Melodien und malerische Stille, die ihn sonst auszeichnet, verzichtet.

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