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Snowbird – Moon – Die Supergroup des Dream-Pop

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Snowbird ist so etwas wie eine „Supergroup“, gegründet von Cocteau Twins Ex-Bassist Simon Raymonde und Stephanie Dosen. Ihr Debüt-Album wurde auf Bella Union, dem Label das Simon Raymonde mit dem Gitarristen Robin Guthrie, ebenfalls Ex-Cocteau Twins, veröffentlicht. Was die meisten Menschen an dieser Platte womöglich anzieht, ist die Beteiligung von Simon Raymonde sowie die Liste der bekannten Gäste von Radiohead und Midlake, die alle etwas zur Schöpfung beigetragen haben.

In wahrer wunderlicher Cocteau-artigen Form wird das Thema der Beleuchtung des Mondes bei Nacht vertieft. Simon Ramyonde selbst erklärte, dass „Moon“ bei Nacht zum Zweck der Erstellung der Stimmung aufgezeichnet wurde. Es soll klingen wie ein warmes Glühen, das in einer Mondnacht über Berg und Tal ertönt. Was er jetzt genau damit meint, wird wohl sein Geheimnis bleiben.

Beim Eröffnungslied „I Heard The Owl Call My Name“ hören wir, wie die Gitarre den Raum erfüllt und eine elegante Gesangsmelodie den Song zu einem hypnotischen Erlebnis macht. Stephanie Dosen hat einen guten Namen in der britischen Musik, Massive Attack und die Chemical Brothers, alle baten sie, auf ihren Aufzeichnungen zu singen. Es ist aber auch leicht zu hören warum, denn ihre Stimme ist vielseitig, elfen-artig und romantisch. Es gibt bestimmte Momente, in denen man sich fragt, ob ihre zarten Lieferungen solcher hübschen Melodien manchmal nicht schon fast ein wenig übertrieben wirken.

Bei „Porcelain“ hören wir dies am besten, begleitet von einem Klavier hört es sich an, als ob sie im Mondlicht zum Song leicht wie eine Feder tanzen würde. Die perfekte Übereinstimmung von Musik und Stimme wird in „All Wishes Are Ghosts“, einem Treffpunkt zwischen üppigen sowie wunderschönem Gesang genau richtig dosiert. Dazu kommt noch die geschmackvolle und innovative Instrumentierung.

Es ist leicht zu sagen, dieses Album ist „schön“, aber es gibt deutliche Schatten der Sehnsucht und Einsamkeit. Diese kommen auch von der Atmosphäre und Instrumentierung von Philip Selway und Ed O’Brien von Radiohead, Eric Pulido von Midlake, Jonathan Wilson und einer Handvoll anderer bekannter Namen. Es ist kein Wunder, dass Simon Raymonde behauptet, er habe seit Elizabeth Fraser mit keiner so außergewöhnlichen Sängerin mehr gearbeitet. Es klingt fast, als wären Cocteau Twins unter anderem Namen wiederauferstanden.

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