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Blood Red Shoes – Live im Backstage, München

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Die Blood Red Shoes sind nach ihrem neuen, selbst benannten Album auf Tour und haben gestern im Backstage in München Halt gemacht. Das Vorprogramm bestreitet The Wytches, eine Band, die Blood Red Shoes sehr mögen, wie Sänger und Schlagzeuger Steven Ansell später sagt. Allerdings klingen die Wytches so, als hätten sie in ihrem Leben eindeutig zuviel Nirvana und Hole/Courtney Love gehört.

Pünktlich um 21:00 Uhr beginnen dann die Blood Red Shoes. Der erste Song ist „Welcome Home“ vom neuen Longplayer. Es ist laut und druckvoll, man spürt die Musik deutlich im Magen und am ganzen Körper. Man versteht, was Laura-Mary Carter im Interview mit uns meinte, als sie sagte, dass die BRS in ihren Songs Aggressivität ausdrücken wollen, so dass sie diese gut live performen können. Es folgen mit „I Wish I Was Someone Better“ (vom 2008er „Box of Secrets“) und „Don’t Ask“ („Fire Like This“, 2010) Songs von zwei weiteren unterschiedlichen Alben und trotzdem klingt alles homogen und die Titel fügen sich nahtlos in den speziellen Blood Red Shoes Live-Sound ein.

Die Blood Red Shoes freuen sich, wieder in München zu sein, wie Steven Ansell dem Publikum sagt und kündigen viele neue, noch nicht in München live gespielte Songs an. Die beiden haben sichtlich Spaß daran, ihren aggressiven, auf dem neuen Album stärker gefundenen Klang, live zu präsentieren. Steven steigt ab und zu auf sein Schlagzeug und feuert die Masse, wild mit den Drumsticks wedelnd, an.

Das Publikum nimmt dies natürlich dankbar an. Viele Titel werden mitgesungen, in der Pause vor „Don’t Ask“ setzt die Masse zum lauten „Blood Red Shoes, Blood Red Shoes, …“ Chor an. Vor der Bühne bildet sich ein wild pulsierender Moshpit. Während „It Is Happening“ wird ein schöner Circle of Death dargeboten, der mit einer so plötzlichen Welle nach außen eingeleitet wird, dass es an eine Atombomben-Explosion erinnert.

Es werden nahezu alle Songs des aktuellen Albums gespielt sowie einige der früheren Platten. Außerdem das sehr gute „Black Distractions“ von der, letztes Jahr während der USA Tournee aufgenommenen und nur als Vinyl erhältlichen, „Water“ EP. Von der vorletzten „In Time To Voices“ sind nur die härteren und für diese Scheibe eher untypischen Songs „Cold“ und „Je Me Perds“ zu hören. Wie Blood Red Shoes uns im Interview sagten, spielen sie nur ungern Titel von „In Time To Voices“, da diese für sie schwer live zu spielen sind.

Eine sehr kompakte Show ohne Schnörkel und bestens zum Ohren-Durchpusten nach einem anstrengenden Arbeitstag für die Frauen und Männer jenseits der schicken Glas-Beton-Büros geeignet.

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