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FKA twigs – LP1 – eigenwilliger Trip-Hop

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Newcomer-Hype-Alarm aufgepasst! Darf ich vorstellen? Tahliah Barnett alias FKA twigs aus dem beschaulichen Gloucestershire im Südwesten Englands. Die 26-jährige Trip-Hop- und R&B Künstlerin verzaubert nun mit ihrem Albumdebüt „LP1“, welches den großen Hype schon vorprogrammiert. Nicht nur in ihrer Heimat und dem großen, schrillen London ist die britische Künstlerin der neueste Hit,  auch hierzulande verschafft sich die puppenhafte Lady neue Anhänger.

Bei FKA (Abkürzung für Formerly Known As) twigs ging es schon immer um das Große, die Bühne und die Musik. Ob als Tänzerin für Jessie J oder als Vollblutmusikerin – Barnett steht zu jeder Zeit im Business. Nachdem sie im Dezember 2012 ihr Musikdebut mit einer EP auf Bandcamp veröffentlichte und zahlreiche Musikvideos auf der YouTube-Plattform zur Verfügung stellte, wurde sie vor kurzem für den „BBC’s Sound Of 2014″ nominiert.

Mit ihrem Albumdebüt „LP1“ ist sie nun endgültig Teil der großen Trip-Hop und R&B-Szene. Etwas eigen ist ihre Musik jedoch trotzdem. Mit verzerrten Stimmen, stolpernden Tonspuren und hohen, fast schon piepsigen, Chören kreierte Tahliah Barnett ein eigenwilliges Werk.

Die düsteren, melancholischen Texte handeln allesamt von Sex, der Leidenschaft und der Körperwelt. FKA twigs singt, als würde es direkt aus ihrer Seele kommen. Man verspürt die Sehnsucht in ihrer Stimme und fragt sich zugleich, wer auf diese einzigartige Idee von Musik gekommen ist. Die langsam vorantreibenden Grooves, gepaart mit ein paar Bässen, elektronischen Beats und einer großen Portion Hall, sind Hauptbestandteile der Platte.

Insgesamt zehn Titel liefert die Künstlerin mit ihrer neuen Scheibe. Schon das Intro namens „Preface“ lässt darauf schließen, dass dieses Album anders ist. Seltsam anders, vielleicht schon gruselig anders. So zumindest die ersten fünfzehn Sekunden, die glatt als Intro für die nächste American Horror Story Staffel genutzt werden könnten. Weiter mit den Songs „Lights On“, „Hours“ oder „Closer“ – hinter allen Tracks steckt dasselbe Prinzip. Eigenwillige Beats mit der Stille und Tiefe der Lyrics anstatt eines Höhe- oder Wendepunktes.

Hilfe bekam das Talent unter anderem von den jungen Produzenten Arca und Clams Casino, die schon mit den Hip-Hop Künstlern Mac Miller oder Kanye West zusammen arbeiteten. Auch das junge Label „Young Turks„, welches schon The xx oder SBTRKT zum Erfolg verhalf, ist ein großer und wichtiger Wegbereiter für die junge Newcomerin. Wer also eigenwillige und mutige Beats mag, wird FKA twigs lieben.

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