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Cage The Elephant – Tell Me I’m Pretty – Auf in neue Gefilde

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Nach einem halben Jahrzehnt auf der Überholspur standen die Jungs von Cage The Elephant im vergangenen Jahr kurz vor dem Abgrund. Nichts ging mehr. Die Akkus waren leer. Als sich dann auch noch Gitarrist Lincoln Parish verabschiedete, schlugen viele Fans bereits die Hände vors Gesicht. Doch dann kam die Rettung. Und zwar in Gestalt eines Mannes, der der Band in der Vergangenheit schon einmal mit Rat und Tat zur Seite stand. Sein Name: Dan Auerbach.

Der The Black Keys-Macher hatte die Mannen um Sänger Matt Schultz im Vorjahr mit auf Tour genommen. Man kannte sich also bereits. Und da sich alle Beteiligten während der „Turn Blue„-Tour so gut verstanden, bot sich Dan Auerbach als Produzent für das neue Cage The Elephant-Album an. Und so kam der angezählte Vierer aus Kentucky schnell wieder auf Touren.

Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit liegt nun vor, heißt „Tell Me I’m Pretty“ und präsentiert sich als das bis dato ausgereifteste Studiowerk der Band. Hin und wieder gräbt sie sich zwar noch an die Oberfläche, die immer noch präsente Unsicherheit einer jungen Band, ummantelt von tonaler Schizophrenie und psychedelischen Aufs und Abs. Aber im Großen und Ganzen markiert „Tell Me I’m Pretty“ das Ende eines Reifeprozesses.

Beginnend mit den beiden Standard-Rockern „Cry Baby“ und „Mess Around“ präsentiert sich vor allem der Mittelteil des Albums als Gegenstück zu dem, was man bisher von der Band kannte. In Midtempo-Welten wabernd überzeugen Cage The Elephant mit ausgefeilten Strukturen, poppigen Harmonien und unterschwelliger Melancholie. So entfalten sich großartige Klangoden wie „Too Late To Say Goodbye“ und „Trouble“; Songs, die – auf dem The Black Keys-Fundament trippelnd – große Spuren hinterlassen.

Mit Hilfe von Dan Auerbach gelingt dem Quartett der große Sprung. „Tell Me I’m Pretty“ fungiert dabei als musikgewordenes Trampolin, das die Verantwortlichen weit über den Abgrund in neue musikalische Sphären katapultiert. Chapeau!

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