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De Staat und Muse – Live in der Olympiahalle, München

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Die holländischen De Staat (was Der Staat heißt, wie man sich schon denken konnte) machen schon seit 2006 rhythmischen Alternative-Rock, der eine Mischung aus Math-Rock, Stadion-Rock und Rock-EBM ist und manchmal etwas an Bands wie z.B. DŸSE , Rage Against The Machine oder aber auch die Red Hot Chili Peppers erinnert. Im Januar dieses Jahres erschien ihr mittlerweile fünftes Album mit dem schlichten Titel „O“.

Gestern eröffneten die fünf für Muse in der Münchner Olympiahalle. De Staat bieten, unbeeindruckt von der monströsen Location, eine mitreißende Show, beginnend mit dem Radiohit „Peptalk“ vom neuen Album. Daran schließt sich die ebenso massentaugliche aktuelle Single „Make The Call, Leave It All“ an und die rund 14.000 Zuschauer beginnen, sich mit zaghaftem Headbanging zu bewegen. De Staat beenden ihre turbulente, leider nur fünf Stücke umfassende Show mit dem Stampfer-Hit „Witch Doctor“ vom 2013er Album „I_Con“.

Nach kurzer Pause wird es dunkel und das Muse Konzert beginnt mit dem Intro von Sergei Prokofievs „Dance of the Knights“ aus „Romeo & Julia“, gefolgt von „Drones“, bei dem von mehreren Seiten Drohnen hereinschweben, die aussehen wie kleine, leuchtende, eierförmige Alien-Raumschiffe. Auf den Bildschirmen über der 360 Grad Bühne werden Zeilen wie „Mother killed by drones. Brother and sister killed by drones.“ usw. eingeblendet. Was für ein gigantischer Auftakt!

Danach geht es los mit „Psycho“ vom aktuellen „Drones“ Album und die englischen Alternative-Rocker, die sich Mitte der 90er gründeten und u.a. durch Heavy Rotation auf „120 Minutes“ die Herzen der MTV Generation X gewannen, verwandeln die Halle in ein Rock-Stadion erster Güte und präsentieren ihre Mischung aus AC/DC, Radiohead und At The Drive-in.

Zur bombastischen Rock-Show gehören natürlich rote bzw. weiße LEDs am Hals der Bassgitarre von Chris Wolstenholme, eine drehbare Bühne und eine mega-aufwändige Show. Cool ist aber z.B. das Jimi Hendrix „Voodoo Child“ Intro vor „Supermassive Black Hole“.

Beim folgenden „Starlight“ vom 2006er Album „Black Holes And Revelations“ singt die komplette Olympiahalle mit, animiert von Sänger Matt Bellamy. Gegen Ende des Titels fliegen riesige, weiße Bälle, mit Konfetti gefüllt von der Hallendecke und Muse machen erst weiter, als alle Bälle vom Publikum zum Platzen gebracht wurden.

Die Band spielt nahezu alle großen Stadion-Hits wie „Time Is Running Out“, „Uprising“, „Reapers“ sowie „Mercy“ vom aktuellen Album, aber auch coolere Groove- Songs wie „Madness“. Dazu werden auf immer wieder herunter gefahrenen, transparenten Leinwänden Videos oder Live-Aufnahmen der Band projiziert.

Muse spielen ohne Pause und beenden ihr Set mit „Knights Of Cydonia“, welches mit einem sehr dramatischen Intro von Ennio Morricone’s „Man With A Harmonica“ aus Sergio Leones „Spiel mir das Lied vom Tod“ beginnt. Ohne Zugabe ist danach Schluß und die Zuschauer wälzen sich aus der Halle mit dem Gefühl, soeben Zeuge von etwas ganz Großem geworden zu sein.

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