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Muse – Mercy – Ex-Machina (mit Dekolleté)

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Muse ahoi! „Drones“ ist draußen, Litfaßsäulen und Internetz sind zugepostert. Und – wupp wupp wupp! – in eben dieser Sekunde schwirrt der Video-Nachfolger zum legendären Zombie-Boogie „Dead Inside“ über dem Hubschrauberlandeplatz der MusikBlog-Redaktion. Afrikanische Weisheit: „Bewirte deinen Freund zwei Tage lang, am dritten Tag drücke ihm eine Hacke in die Hand.“

Was lernen wir?

1) Die Welt von Morgen geht den Bach runter. Anders als in „Mad Max – Fury Road“ oder „Wenn die tollen Tanten kommen“ gibt’s heute keine globale Katastrophe. Dafür sterile Wolkenkratzer und moralisch verwerfliche Experimente an Klon-Ladies mit irrem Dekolleté. Wilhelm Busch: „Schmiegsam, biegsam, mild und mollig ist der Strumpf, denn er ist wollig.“ World Gone Wild: Carpenter Brut.

2) Die gleichgeschalteten Wissenschaftler in „Mercy“ sind keine kühnen Träumer und Erfinder wie im Feelgood-Streifen „Tomorrowland“. Sondern dubiose Fieslinge. Ganz wie der eiskalte Programmier-Obermotz Nathan (Oscar Isaac) in Alex Garlands „Ex Machina“. Oder Dr. Seltsam und Sepp Blatter. Oscar Wilde: „Der einzige Weg, eine Versuchung loszuwerden, ist, ihr nachzugeben.“ Von Pferden und Menschen: Kodaline.

3) Auch wenn der Ausblick aufs Morgen noch so dunkel ist, die Farben weiss und grau sind weiterhin extrem beliebt. Gerhard Richter: „Als ich anfangs einige Leinwände grau zustrich, tat ich das, weil ich nicht wusste, was ich malen sollte oder, was zu malen wäre, und es war mir klar, dass so ein erbärmlicher Anlass auch nur unsinnige Resultate zur Folge haben konnte. Mit der Zeit jedoch bemerkte ich Qualitätsunterschiede zwischen den Grauflächen und auch, dass diese nichts von der destruktiven Motivation zeigten.“ Computerwelt: Django Django.

4) Trotz weisser Kluft – ohne Sonnenbrillen geht nix in Dystopia. Matrix ahoi! Corey Hart: „I Wear Sunglasses At Night“. Gummi für die Augen: George FitzGerald.

5) Spätestens seit „Blade Runner“ wissen wir: Androiden träumen von elektrischen Schafen. Und sind begehrte Lust-Modelle. Ovid: „Verbotene Früchte schmecken am besten.“ Rachel: „Ist das ein Test, ob ich ein Replikant oder eine Lesbierin bin, Mr Deckard?“ More human than human: EMA.

6,66) Doch am Ende steht die Rebellion. Wird sie Erfolg haben? Gustav Heinemann: „Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.“ Jürgen von der Lippe: „Die Gürtellinie ist eine fliegende Grenze, die von Generation zu Generation neu definiert werden muss.“ Space is the place: Alabama Shakes.

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