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PVRIS – Live im Strom, München

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PVRIS, die Alternative-Rock Band aus Massachusetts um Frontfrau Lyndsey Gunnulfsen sind bereits seit ihrem Debütalbum „White Noise“ vom November 2014 auf Tour. Gestern war das Abschlusskonzert ihrer aktuellen Europatournee im ausverkauften Münchner Strom.

Die Vorband Bones aus London macht eine engagierte Show und widmet ihren Auftritt Prince. Die Londoner Royal Albert Hall war übrigens die vorangegangene Station von PVRIS, wo sie – wie im letzten Jahr – für Bring Me The Horizon eröffneten. Mit ca. 5.000 Besuchern war der London Auftritt sicher ein anderes Kaliber, die Stimmung gestern im Strom stand dem aber wahrscheinlich in nichts nach.

Nach der Umbaupause geht das Licht aus und es bleibt minutenlang dunkel bei geheimnisvollem Intro. Dann kommt die Band auf die Bühne, bereits jetzt stark bejubelt und beginnt ohne Ansage mit „Smoke“.

Von Anfang an sind die Zuschauer extrem euphorisch und singen jeden Titel auswendig mit. Selbst bei Noel Gallagher haben wir kein so textsicheres Publikum gesehen. Beim dritten Song „St. Patrick“, den PVRIS etwas schneller als gewöhnlich spielen, lässt Lyndsey die Menge den zweiten Teil der Zeile „You give me something to think about …“ mit „…that’s not the shit in my head.“ allein singen, die Aufforderung „Sing it“ ist beim  Münchner Publikum absolut überflüssig.

Das gleiche Mitsingen passiert beim folgenden „White Noise“ und allen weiteren Titeln. Die Massen im Strom springen auf und ab – oft gemeinsam mit Lyndsey, die das auf der Bühne tut, lassen grüne Glow Sticks fliegen und reißen ihre Arme hoch in die Luft. Eine Wahnsinnsatmosphäre, die dem begeisterten Fan nicht nur den Schweiß auf die Stirn, sondern auch Gänsehaut auf den Körper treibt.

Erst mit „Only Love“ kündigt Lynn Gunn ein paar langsame Titel an, nicht ohne zu sagen, dass dies gut und gern ihr Lieblingskonzert auf der bisherigen Tour sein könnte. Zwischendrin erzählt sie auch noch die Anekdote, dass Gitarrist Alex (Babinski) beinahe nicht hätte dabei sein können, weil er seinen Reisepass in London verloren hatte, diesen aber zum Glück in der Royal Albert Hall wiedergefunden hat.

Vor „Holy“ bittet Lynn das Publikum, nur für diesen Song alle Handys in der Tasche verschwinden zu lassen. Während des Titels ermahnt sie auch noch einzelne Nachzügler, so dass ein krasser optischer Kontrast zum Rest der Show entsteht, bei dem jedes zweite Smartphone oben ist.

„Let Them In“ beendet dann den kurzen Hauptteil, aber Lyndsey verspricht „We’ll be back, don’t worry“. Die erste Zugabe ist dann der Hit „You And I„. Beim letzten Song „My House“ kommen Bones mit auf die Bühne und das Publikum gibt nochmal alles.

Dann ist nach weniger als einer Stunde leider Schluß, obwohl die Zuschauer mit langen „One More Song“-Sprechchören eine weitere Zugabe fordern. Eine wirklich mitreißende Show, die man so selten gesehen hat und die unsere – schon mit PVRIS im Interview geäußerte – Vermutung bestätigt, dass PVRIS noch ganz groß werden.

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