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Wolf Alice – Live im Ampere, München

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Das lange Warten hat ein Ende. Nachdem Wolf Alice im Februar ihre Deutschland-Tournee auf Grund des NME Awards 2016 verschieben musste, kamen die vier Briten gestern in das Münchner Ampere und lieferten eine hervorragende Show ab.

Los ging es aber mit ihren Londoner Kollegen von Gengahr. Ihr Debütalbum “A Dream Outside” schoss im vergangenen Jahr in der Musikszene durch die Decke. Dementsprechend wurde sie in München kraftvoll von der ausverkauften Halle empfangen.

Gerade „She’s a Witch“ und „Fill My Gums With Blood“ wurden gefeiert, als wäre es der Hauptact des Abends. Die vierköpfige Band um Felix Bushe würdigte dies und zeigten bei ihrem Gig gefühlt 120% Energie.

Auch ein paar neue Songs wurden präsentiert. Gengahr befinden sich parallel zur aktuellen Tour noch in der Produktionsphase für ihr zweites Album, welches im nächsten Jahr erscheinen soll. Und die neueren Songs machen Lust auf mehr. Die Engländer waren ein perfekter Support für die Hauptband des Abends.

Im Februar wurden Wolf Alice beim NME Award 2016 als beste Liveband mit dem besten Song ausgezeichnet. Zwei Preise, die sich Ellie Rowsell, Joff Oddie, Theo Ellis und Joel Amey verdient haben. Ihr Debütalbum “My Love Is Cool” zog sofort eine derartige Fangemeinde an, dass Konzerte nahezu komplett ausverkauft waren und weitere angesetzt werden musste.

Wolf Alice, die sich irgendwo zwischen Punk, Grunge, Alternative und Folk ansiedeln, beginnen standesgemäß mit “Your Loves Whore” und zeigen schon mal die Richtung des Konzertes auf – ein dynamisches auf und ab mit seichtem Schunkeln und energischem Springen.

Es folgen “You’re A Germ” und der aktuelle Radiohit “Bros”, welche die Temperatur im Ampere schnell nach oben treiben. Doch der Funke wollte noch nicht so richtig überspringen.

Jedes einzelne Wolf Alice-Mitglied lieferte eine beeindruckende Show ab. Sei es Ellie Rowsell, die mit ihrem feenhaften Gesang Songs wie “Moaning Lisa Smile” oder “Lisbon” eine eigene Note gibt, oder die Energie von Gitarrist Joff Oddie und Bassist Theo Ellis, der im letzten Jahr frisurtechnisch noch wie Sid Vicious zu seinen besten Zeiten aussah.

Nach knapp 50 Minuten war der erste Teil des Konzertes vorbei und Wolf Alice leiteten mit “Turn To Dust” das Ende ein. Noch einmal ging es in der Halle hoch her und die Freude beim Publikum stieg.

Mit dem gewaltigen “Giant Peach” beendeten Wolf Alice ihr Set. Dieser preisgekrönte Song ist eines der Aushängeschilder der aktuellen Musikszene in London. “Our dark and handsome town / Our dark and pretty town / My dark and pretty town”. Eine heimliche Lobeshymne an die Heimat, welche mit einem gewaltigen Applaus ausklang.

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