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TOY – Clear Shot – Neue Wege

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Mit ihrem rauschenden Reverb-Abenteuer „Join The Dots“ sorgten die Londoner Jungs von TOY im Dezember 2013 für viel Aufsehen in der Psychedelic-Szene. Bereits ein Jahr zuvor sendeten die Briten ihre ersten wohlklingenden Studiogrüße aus.

Doch erst mit dem zweiten Album platzte der Knoten so richtig. Drei Jahre nach ihrem Breakthrough-Werk kommen Tom Dougall, Dominic O’Dair, Maxim Barron, Charlie Salvidge und Max Oscarnold nun endlich mit ihrem dritten Album „Clear Shot“ um die Ecke.

Das disharmonische Fundament des eröffnenden Titeltracks weckt sofort Erinnerungen. Fans der ersten Stunde klatschen begeistert in die Hände, wenn sich TOY zwischen wabernden 80s-Synthies und stoppeligen Gitarren in ihrer Komfortzone austoben.

Doch der Schein trügt. Mit jeder weiteren Minute verabschiedet sich das Quintett mehr und mehr in neue Soundgefilde. Songs wie „Another Dimension“, „I’m Still Believing“ oder das hauchzarte, von melancholischen Tupfern ummantelte „Clouds That Cover The Sun“ zeigen eine Band im Umbruch.

Mit ausdrucksstarken Harmonien im Gepäck schlängeln sich TOY an ihrem bisherigen Schaffen vorbei. Unterwegs wird allerdings immer wieder ein Zwischenstopp eingelegt. So ganz will sich die Band dann doch nicht von ihren Wurzeln losreißen. Ein bisschen Shoegaze, eine Prise Acid-Pop und das eine oder andere High Five mit den Krautrock-Geistern der Vergangenheit:

TOY sagen artig Dankeschön, lassen diverse Verbeugungen folgen und biegen dann wieder abrupt ab. Abseits standardisierter Strukturen schlagen die fünf Verantwortlichen ihre Zelte neu auf.

Das mag dem einen oder anderen eingefleischten Anhänger gegen den Strich gehen. Fans der Band hingegen, die  schon immer einmal wissen wollten, wie es sich anhört, wenn ihre Heroen über den eigenen Tellerrand blicken, werden kräftig applaudieren.

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