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Mister And Mississippi und Warpaint – Live in der Muffathalle, München

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Warpaint halten sich bei ihren Europatourneen nie lange in einem Land auf. Waren die Stationen bei ihrer Tour im Herbst Berlin und Köln, kamen die MusikBlog Favs nun nach Frankfurt und gestern München, um ihr neues Album „Heads Up vorzustellen.

Den Auftakt in der Muffathalle gestalten die Niederländer Mister And Mississippi. Ihr neues Album „Mirage“ erscheint am 7. April bei V2. Die Utrechter, die erst zum zweiten Mal in Deutschland sind, schaffen eine gute Einstimmung, ihre Understatement-Show gerät aber etwas eintönig. Dafür darf – wohl angesichts der gestern laufenden Parlamentswahl – der obligatorische Seitenhieb auf Donald Trump nicht fehlen, obwohl die Niederländer derzeit wohl eher ein Problem mit Präsident Erdoğan haben.

Nach der halbstündigen Pause kommen dann die vier Musikerinnen auf die Bühne, die beiden Sängerinnen/Gitarristinnen Emily Kokal und Theresa Wayman vorn nebeneinander, etwas dahinter Bassistin Jenny Lee Lindberg, die vor einem reichlichen Jahr ihr vielbeachtetes Soloalbum „Right On!“ rausgebracht hat, sowie Schlagzeugerin Stella Mozgawa. Sie orientieren sich kurz, während das „Intro“ vom vorletzten Album läuft, und starten dann mit „Keep It Healthy“.

Der reduzierte Sound und zurückgesetzte, oft dissonante Rhythmus von Warpaint ist live nicht leicht darzubieten und so dauert es eine Weile, bis die Halle und die Band selbst in Stimmung kommen. Am besten ist die Band, wenn die Instrumente mit dem Gesang harmonieren wie z.B. in „CC“, das mit dem Gesang von JennyLee stark an die Cranes erinnert.

Die großen, mittlerweile illuminierten, Pflanzen auf der Bühne schaffen weihnachtlich-winterliche Atmosphäre, was im Gegensatz zu den Temperaturen draußen steht, aber gut zu dem Cure-ähnlichen Bass/Gitarrenklang von Warpaint passt.

Gegen Ende des Hauptteils sind die Kalifornierinnen dann sehr gut gelaunt. Sie erklären, nachdem sich ihre bisherige Kommunikation auf ein „Hi“ und „How are you“ beschränkte, dass sie gern nach München kommen („We want to come here everytime“) und scherzen anzüglich hinterher „We want to come everytime“. „Love Is To Die“ beenden sie mit einem übermütigen „babdababdab“-Chor und Theresa tanzt dazu wie eine wildgewordene Marionettenpuppe.

Danach herrscht gackerndes Durcheinander, weil alle drei Sängerinnen gleichzeitig reden. Es folgt der Hinweis auf den Merch-Stand, weil sie nicht alles mit zur nächsten Station nach Zürich nehmen können und der letzte Titel des Hauptteils, der ziemlich poppige „New Song“ vom aktuellen Album.

Mit der Zugabe lassen Warpaint sehr lange auf sich warten, bevor nur Emily zurück kommt und „Baby“ vom ersten Album „The Fool“ als Akustikversion performt. So wie live schon einige Male zuvor, fügt sie den gut passenden Refrain von „Because The Night“ von Patti Smith ein.

Das Konzert endet mit „Disco//Very“, angekündigt mit einem hastigen „We have one more“, als wollten sie das Publikum am zu schnellen Gehen hindern. Doch die Zuschauer sind sehr glücklich mit dem Auftritt der Vier.

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