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Pixx und Austra – Live im Ampere, München

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Großes Bangen vorm Austra Konzert im Münchner Ampere gestern. Katie Stelmanis war nämlich die letzten Tage krank, die Konzerte in Hamburg und Berlin diese Woche mussten verschoben werden. Umso größer dann die Erleichterung über die Nachricht, dass der Auftritt stattfindet.

Die Aufwärmrunde wird von Pixx bestritten, dem Bühnennamen von Hannah Rodgers, der einem Charakter aus der Malibu Comic Serie entliehen ist. Ihr Debütalbum „The Age Of Anxiety“ erscheint am 2. Juni auf 4AD.

Hannah tritt mit ihrer Live-Band auf, deren Mitglieder etwas teilnahmslos ihre Instrumente bedienen, die Keyboarderin wiegt sich unbekümmert im besten Achtziger-Jahre-Stil hin und her, der Tour-Bassist verharrt nahezu regungslos. Hannah selbst könnte mit ihren blonden Haaren und ihrer grünen Hose die kleine Schwester von Bilderbuch Frontmann Maurice Ernst sein.

Der Sound von Pixx passt nahezu perfekt zum Hauptact, ihr aktueller, kleiner Radiohit „I Bow Down“ fehlt natürlich nicht. Ohne ein Wort zu sagen, beenden sie ihr Set nach einer halben Stunde. Eine gute Einstimmung, aber etwas mehr Abwechslung und Interaktion mit dem Publikum wäre schon ok gewesen.

Dann kommen Austra und beginnen mit „We Were Alive“ vom aktuellen Album „Future Politics„, mit dem das frühere Riot-Grrrl Katie Stelmanis zur aktuellen politischen Lage Stellung nimmt, wie Sie uns auch im MusikBlog Interview bestätigte.

Erst nach dem vierten Titel spricht Katie mit dem Publikum: „You guys are so quiet, it’s so creepy“. Das führt dazu, dass sich die Zuschauer bemühen, in der Folge etwas mehr Lärm zu machen. Ihr vorheriges Kranksein erwähnt Ms. Stelmanis mit keiner Silbe.

Das leicht exotisch klingende „Freepower“ ist eines der Highlights und wird von Katie mit ausschweifenden Schlangentanzbewegungen untermalt. „I can’t believe chains are broke, Tradition we delete…If only it were true, if only“ singt sie ganz im Kontext ihres zukunftspolitischen Albums und gibt dem entspannt-groovigen musikalischen Hintergrund eine andere Bedeutung.

Kurz vor dem Ende des Hauptteils bekommen die Zuschauer dann noch den 2011er Sommerhit „Lose It“ und klatschen lautstark mit. Keyboarder Ryan Wonsiak stiehlt Katie etwas die Show mit ausladenden, transzendentalen Bewegungen. Sein Performance-Talent hat Ryan ja auch schon in dem 2015er Indie-Film „Diamond Tongues“ von Pavan Moondi bewiesen.

Nach Mini-Pause kommen Austra nochmal auf die Bühne, die kurze Zugabe endet dann mit „Hurt Me Now“ vom 2013er Album „Olympia“. Ein sehr schönes Konzert, das sein elektronisches Nach-Summen noch lange in die Nacht hinein trägt.

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