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Alexander Giannascoli entstammt der War on Drugs und Kurt Vile hervorgebracht habenden Indie-Szene Philadelphias, nennt sich der Einfachheit halber Alex G und war ein Lo-Fi-Bandcamp-Szene-Tipp aus den Weiten des Internet.

Fünf fleißige Home-Recording-Alben brauchte Alex G, bis schließlich die etablierten Domino Records auf ihn aufmerksam wurden. Mit „Rocket“ erscheint nun sein zweiter Domino-Longplayer nach „Beach Music“ vor zwei Jahren.

Die Arbeit an “Rocket” begann bereits kurz nachdem die Aufnahmesessions zu „Beach Music“ endeten. (Sandy) Alex G kehrte dafür zu seinem früheren Arbeitsstil zurück und nahm die Songs zuhause allein oder mit Freunden auf.

Die Essenz hat sich nicht verändert, Alex G macht Lo-Fi-Indie-Kram, mal ein gepfiffener Folk-Song, mal ein schrammeliger Rock-Flegel, mal die nachdenkliche Ballade. Ganz viel vom Vorbild Elliott Smith schimmert da durch, bei Weitem aber nicht in seiner Schönheit.

Es ist, als müsse Alex G sich noch ein wenig die Hörner abstoßen im Musikbusiness und finden, was er wirklich will. Talent allein reicht nicht aus, weshalb „Rocket“ hilflos durch den Lo-Fi-Wald herumirrt, zwischen Contenance und Rock-Rebellion.

Drei gute Songs reichen bei den kurzen Nummern, 14 an der Gesamtzahl, auch bei Leibe nicht aus, um „Rocket“ zum Anspieltipp zu erheben. (Sandy) Alex G hat bis dato noch nicht viel mehr als Talent. Ausbaufähig.

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