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Sparks – Hippopotamus

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Fast ein halbes Jahrhundert sind Ron und Russell Mael nun in der Musikwelt präsent. Ihre Kompositionen waren immer von Glamour umweht, klangen wie der Fünf-Uhr-Tee der Popmusik, verortet zwischen Monty Python und Hollywood-Drama.

Das Brüderpaar hat mit größtmöglicher Kontinuität ein eigenes Klanguniversum geschaffen, in dem jedes Detail selbst entworfen und in einen kunstvollen Klangteppich eingewebt wurde.

Nach 50 Jahren trägt dieser viele Muster. In den Pop ’n‘ Roll Hybriden der Sparks gab es nichts, was es nicht gab. Mit der Stimmlage von Russell wurden ihre Songs unverwechselbar, schuf das Duo Evergreens wie „This Town Ain`t Big Enough For Both Of Us“ oder „The Number One Song In Heaven“.

Nach der jüngeren Kollaboration mit Franz Ferdinand in Form von „FFS“ folgt jetzt das erste reguläre Sparks-Album nach fast einem Jahrzehnt. Ihre selbst produzierte 25. Platte vereint den retrospektiven Blick mit futuristischen Elementen, begleitet die Band auf den Weg ins Übermorgen.

Dabei ist nicht nur zu klären, wie wohl ein Flusspferd in einen Pool in L.A. kommt, sondern auch in Gottes Namen zu fragen: „What The Hell Is It This Time?“ – wie darf ich eure Karre diesmal aus dem Dreck ziehen?

Sie bringen eine hinreißend poppige Hommage an Edith Piaf, leben ihr Faible für die Schlichtheit des IKEA Sortiments aus, salutieren in „When You`re A French Director“ Regisseur Leos Carax zu dessen Streifen „Holy Motors“, für den die Cineasten am Soundtrack mitarbeiteten.

Witzig, klug, schräg, immer in Sichtweite von Unsinn und Genie, sind die Texte, die Russell vorträgt. Seine Stimme schlägt zwar mit den Tönen nicht mehr am oberen Rand an, schmettert aber nach wie vor in einer opernhaus-würdigen Liga.

Mit Streichersamples, schwelgerischen Harmonien, Walzertakt und übersteuerten Gitarren überzeugen die Maels vom federleichten „I Wish You Were Fun“ bis zum dramatischen „Life With The Macbeths“ und entwickeln nicht nur mit „Bummer“ extreme Eingängigkeit.

Schrullig, melancholisch, opulent: „Hippopotamus“ klingt wie die „Bohemian Rhapsody“ der Sparks im Albumformat. Großes Kino!

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