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Shabazz Palaces – Live im Gretchen, Berlin

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Ein schräges Rhythmusgewitter war das gestern im für experimentierfreudige Spielarten des Hip-Hops sowie allerlei World-Musiken stadtbekannten Gretchen.

Shabazz Palaces aus Seattle sind derzeit eines der schlagendsten Beispiele, wenn es um experimentellen und ungewöhnlichen Hip-Hop geht, wie ihr – ohne Übertreibung – abgespactes aktuelles Doppelalbum „Quazarz vs The Jealous Machines & Quazarz Born On A Gangster Star“ eindrücklich unter Beweis stellt.

Seltsam-spirituelle Stimmungen durch Sounds von einer anderen Welt stellen sich also sofort ein, drückt man in den eigenen vier Wänden auf Play. Doch wie übertragen sich eigentlich derart spezielle Emotionen bei einem Live-Konzert, mit all der Enge, dem Bier und der stickigen Luft?

Ishmael Butler, a.k.a. Palaceer Lazaro, und Multiinstrumentalist Tendai „Baba“ Maraire, Sohn des Mbira Meisters Dumisani Maraire, einer World-Music-Ikone Zimbabwes, verwandeln sich live doch relativ schnörkellos in Zeremonienmeister dröhnender Beat-Musik.

Tausendundein Bass-Beat, digital an Synthesizern oder analog am Drum-Kit, überfrachteten den Raumklang mit Schall und ordentlich Dröhnen. Da tat das Schlucken weh wie im Techno-Keller, nur dass der Takt eher zum Schwofen statt zum tierischen Abgehen animierte.

Beats, die durch Mark und Bein gehen, davon sind Shabazz Palaces auf Platte denkbar weit entfernt – nicht uninteressant, dieser Metamorphose live beizuwohnen also. Gewiss aber bleibt auch, dass Shabazz Palaces‘ Sound einen großen Fan-Faktor braucht.

Nur, wenn man diese Art von entrücktem, quasi-psychedelischem Hip-Hop messe-artig zelebrieren kann, weil man schlicht drauf abgeht wie Schmidts Katze, ist ein Shabazz-Palaces-Konzert mehr als eine in seiner Permanenz monoton wirkende, sympathische, aber Fragezeichen aufwerfende Rhythmusüberfrachtung.

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