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La Luz – Floating Features

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Die Surf-Noir-Darlings von La Luz sind wieder da. Nach dem das von Ty Segall produzierte Zweitwerk „Weirdo Shrine“ 2015 Kritikerlob, aber wenig kommerziellen Erfolg brachte, fristen Shana Cleveland (Gitarre), Marian Li Pino (Schlagzeug), Alice Sandahl (Keyboard) und Lena Simon (Bass) noch immer Geheimtipp-Status-Dasein.

„Floating Features“ wird sehr wahrscheinlich keine revolutionäre Änderung an diesem Status erwirken, aber La Luz‘ drittes Album äugt schon auch in eine andere stilistische Richtung.

Konsequenterweise ist das Quartett nach Erscheinen von „Weirdo Shrine“ von Seattle nach Los Angeles gezogen, ein oft gegangener Schritt von Indie-Bands, die näher am musikgeschäftlichen Epizentrum der US-amerikanischen Westküste sein wollen oder manchmal auch einfach müssen, damit finanzschwächere Plattenfirmen geringere Ausgaben haben, zum Beispiel.

La Luz, jedenfalls, hat der Wechsel an die kalifornische Mega-Metropole einen aufgeräumteren Surf-Noir-Sound beschert. Weniger Fuzz Pedal, was, ohne diesmal Ty als Produzenten zu haben, sofort einleuchtet, und dafür mehr Sound-Layers.

Hinter tiefen Schichten zerplatzter American-Dreams und Keyboard-Akkorden gniedeln Surf-Gitarren gekonnt und schwungvoll um allerlei Kurven. La Luz, gerade auf ihrem dritten Album, sind keine sorglose Sonnenschein-Band.

Ihr wunderbar pazifistischer Sound verhandelt die großen Gefühlsdramen des Lebens und kleidet sie in farbstichigen Film vergangener Dekaden. Bei ihnen nicht, weil es hip ist, sondern weil diese Musikwelt ihren Gefühlskosmos am besten wiedergibt.

„Floating Features“ ist dabei ein echter Grower. Zunächst recht unscheinbar und nur nett, gewinnen die Songs und ihre Gefühlsmomente mit den Durchgängen an Kraft und Erhabenheit. Eine wirklich schöne Platte zum Ausklinken aus den hektisch dröhnenden Soundwelten der Werbung und der Mainstream-Charts.

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