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ShadowParty – ShadowParty

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Ein Supergrüppchen aus der zweiten Reihe mit leider mauem Ergebnis.

Die zum Teil aus namhaften Bands stammenden Mitglieder von ShadowParty haben sich gefunden, weil Josh Hager und Tom Chapman sich in Boston, Massachusetts zufällig kennengelernt haben. Allesamt sind sie in ihren Hauptbands Hintergrundmusiker und später Hinzugekommene.

Josh Hager ist ehemaliges Mitglied von The Rentals und heute Gitarrist und Keyboarder der US-amerikanischen New-Wave-Pioniere Devo. Tom Chapman nun folgte als Bassist beim New Order-Nachfolgeprojekt Bad Lieutenant seinem Frontmann Bernard Summer zu dessen Hauptband New Order, als die sich 2011 wiedervereinigten und vergrößerten.

Komplettiert wird ShadowParty von Phil Cunningham, Gründungsmitglied der Neunziger Brit-Popper Marion und seit 2002 als weiterer Gitarrist bei New Order tätig sowie Schlagzeuger Jeff Friedl, der, da gibt die Quellenlage Unterschiedliches her, seit geraumer Zeit bei Devo drumt.

Doch damit nicht genug: auf dem Langspieldebüt von ShadowParty tummeln sich auch noch so illustre Gäste wie The Verves erster Guitarrist Nick McCabe, die Sängerin Denise Johnson, für fünf Jahre in den Neunzigern Mitglied von Primal Scream, LA-DJ Whitney Fierce und Produzent (Elbow, New Order) Joe Duddell.

Dass das hier also gestandene Musiker sind, die wissen, was sie tun, darf als verbrieft gelten. ShadowPartys Synthie-New-Wave-Pop, der ordentlich in gitarrenlastigen Indie-Rock schielt, hat produktionstechnisch und handwerklich seine Lorbeeren verdient.

Allein die schwer zu bemessende Qualität des Song-, respektive Melodie-Materials hinterlässt Fragezeichen. Alles ist ordentlich, aber nichts ist groß auf ShadowPartys Debütalbum.

Die Songs sind eingängig und die üblich gewordene Schnittmenge aus Pop und rockigen Subgenres, die früher mal gefährlich waren. Aber sind ganz und gar nichts Besonderes.

ShadowParty fehlt ein Alleinstellungsmerkmal. Etwas, das sie von den anderen Indie-Rock-Bands britischer New-Wave-Tradition unterscheidet. Gerade eine maue Single wie „Celebrate“ zeigt es an:

Schwiegermutter-Radio-Rock, der keinem wehtut und das von Musikern, die allesamt aus dem Underground kommen.

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