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A Certain Ratio – It All Comes Down To This

Der letzte Longplayer “1982” liegt gerade mal 12 Monate im Regal, da kommen die Indie-Pop-Funk-Altherren von A Certain Ratio schon wieder mit neuem Material um die Ecke.

“It All Comes Down To This” heißt das neue Studioalbum der Briten – und bereits die Vorab-Single “Keep It Real” zeigt, dass die Mannen um Jez Kerr, Donald Johnson und Martin Moscrop auch nach fast 50 Jahren im Business noch reichlich Hummeln im Hintern haben.

Der Titeltrack hat nicht weniger Energie zu bieten. Ein straighter Beat, eine klare Gesangslinie und chaotische Effekteinschübe von außen bringen jede Indie-Tanzfläche zum Kochen.

Angerockte Tunes der Marke The Black Keys treffen auf funkige Vibes und kreieren eine gechillte Aftershowparty-Atmosphäre. Die diesmal ausschließlich von der Kernbesetzung Kerr, Johnson und Moscrop aufgenommenen Tracks fangen die verschiedensten Stimmungen ein.

“Cocaine, Cocaine, no brain”, heißt es im groovenden “We All Need”. Knackig schält sich nicht tot zu kriegender Vintage-Funk aus den Boxen, während es unter der satten Basslinie ordentlich blubbert (“Out From Under”).

Die Briten bringen alles an den Tisch, was sie seit Jahrzehnten auszeichnet. Hinzukommt eine zeitgemäße Frische, sowie eine glasklare Produktion. So hinterlässt gar fader Sprechgesang große Spuren (“Estate Kings”).

Ein paar Minuten später kehrt wieder Eingängigkeit ein (“Where You Coming From”). Zwei Akkorde und eine sphärische Strophe später schwelgt man als Fan der ersten Stunde nur allzu gerne in Erinnerungen (“Doroty Says”).

Gut, dass die Gegenwart genauso viel zu bieten hat. “It All Comes Down To This”: Genau auf den Punkt, denn nur darauf kommt es an.

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